Uff

16h54 Der Kv ruft an, er sei mit dem Kind auf dem Weg ins Krankenhaus. Der midi-monsieur war gestolpert und doof auf Mund und Nase gefallen. Meinem sonst so coolem Kind ist mulmig. Während der Fahr telefoniere ich mit ihm, ich höre raus, dass er Angst hat. Er tauscht Küsse und Liebeserklärungen aus. Ich spüre, dass er versucht seinen Mamawärmeakku auf die Entfernung aufzufüllen.

18h46 Sie sind auf dem Weg nach Hause. Der midi-monsieur musste mit vier Stichen an der Lippe genäht werden. Er ist aufgekratzt(er), macht Witze über seine dicke Lippe, wundert sich über das Nasenbluten, dass er hatte, fordert parallel vom Papa große Eismengen. Ich höre, dass er gut drauf ist. Dann bricht das Gespräch ab, weil der Akku vom Kv-Handy leer ist.

23h15 Ich empfange ein Bild vom Kind VOR der Fahrt ins Krankenhaus: Ich möchte mein Kind sofort in den Arm nehmen. Er sieht sehr mitgenommen aus: Blut auf der Nase, Blut aus der Nase und eine wirklich dicke Lippe. Puuhh, das versetzt mir doch einen sehr dollen Stich. Ein aktuelles Bild wollte der midi-monsieur nicht machen lassen, erzählt mir der Kv beim anschließenden Telefonat, mit dem Cousin zu spielen sei jetzt wichtiger. Das ist ein gutes Zeichen.

Trotzdem leide ich. Ich bin 1.000 km weit weg und kann mein Kind nicht in den Arm nehmen. Kann ihm nur fernmündlich beistehen. Das ist nur schwer zu ertragen.

Aber immerhin hat mich der Kv umgehend angerufen.

Ein Gedanke zu „Uff

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