Backfisch

Es fing Anfang Mai an. Ich „erblühte“. Also insbesondere meine Stirn. An die Pigmentflecken (naja, eher den einen Pigmentflatschen) hatte ich mich ja gewöhnt. Warum auch immer finde ich sie nicht schlimm. Aber dass ich auf meine alten Tage auf einmal eine veritable Akne entwickelte, fand ich gar nicht lustig. So pickelig war ich nie als Teenager. Sehr störend und unangenehm. Und backfischjung fühlte  ich mich damit auch nicht.

Was war los? Ich hatte doch nichts geändert: Morgens reinigte ich mein Gesicht mit einem Wasch-Peeling, reinigte ggf mit Gesichtswasser nach, Augenroller, Tagescreme. Make-Up ist ja schon seit Jahren sehr minimalistisch: Concealer, Puder, Augenbrauen, Wimperntusche. Ich schminkte mich (noch) weniger, reinigte noch pingeliger die Haut, benutzte täglich Gesichtswasser, besorgte mir dafür extra Clera*il, tauschte den Puderquast (was ich eh regelmäßig mache) und benutzte gelegentlich abends Zinksalbe statt Nachtcreme. Es wurde besser. Etwas. Besonders über Nacht. Ich hatte schon die doofen Hormone in Verdacht. Wollte zum Hautarzt. Doch bei mindestens vier Monaten Wartezeit nicht sonderlich effektiv und als Notfall fühlte ich mich mit meinen Tattoo in Blindenschrift dann doch nicht.

Was hatte (s)ich geändert? Kurz bevor es anfing, musste ich mir neue Gesichtspflege (Waschgel, Cremes) besorgen. Die Cremes waren die gleichen wie zu vor, nur dass die Tagescreme nun LSF30 statt 15 hatte. Und ich hatte neues Waschzeug: für morgens eines mit Peeling und für abends eins ohne. Beide von einer anderen als der bisherigen Marke.

Und weil es abends ja immer besser wurde, wusch ich mich nur noch mit dem Nicht-Peeling-Zeug. Tadaa! Mittlerweile bin ich wieder pickelfrei – quasi prebackfisch glatte Haut.

(So eine heftige Hautreaktion hatte ich bislang noch nie auf irgendwelche Pflegeprodukte.)

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