Vorgaben

Gerade versuche ich als Elternbeirätin einen Termin für ein Klassentreffen vor den Ferien zu finden. Und wie das so ist mit 20 Schüler*innen gibt es potentiell 40 Terminmeinungen. Ich erstellte einen Doodle, in den sich natürlich nicht alle eintrugen, dafür andere etwa achtmal ihren Eintrag änderten. Und das Resultat waren zwei Termine, die mit gleicher Stimmenzahl präferiert wurden. Wobei ich parallel Nachtichten bekam à la „Der Termin am x. geht auf gar keinen Fall. Ich bitte das zu berücksichtigen.“ Joah, alle bekommen wir eh nicht unter einen Hut. Zumindest nicht so „kurzfristig“ – ist ja auch alles relativ. Ich legte den früheren Termin dann fest.

Nun ist das Wetter ja immer noch nicht so wirklich sommerlich. Es soll zwar schöner werden, doch wann genau, weiß man ja nicht. Und wir wollen uns ja zu einem Picknick treffen. Also überlegte ich, ob wir nicht doch den späteren Termin nehmen und befragte die Eltern noch einmal zu diesen beiden Terminen. Resultat das gleiche. Also bleibt es bei dem früheren Termin.

Mit dem großen „Problem“, dass wir seit heute wissen, dass Deutschland an dem Tag bereits um 18h00 spielt. Ich bin ja mal gespannt, ob immer noch alle, die diesen Tag bevorzugt haben, kommen.

Das nächste Mal mache ich vielleicht einfach eine Vorgabe. Dieser blöde basisdemokratische Mitentscheidungsmist taugt doch nichts.

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