Außer Konkurrenz

Es soll ja Mensch geben, die Rhabarber nicht mögen. Das ist mir völlig unverständlich.

Ich habe ein frühkindliche Rhabarbererinnerung: Unsere betagten Nachbarn, eine Alters-WG, machten immer, wenn Saison war, Rhabarberkompott. Und ich sehe mich in ihrer kleinen Küche sitzen, als ich zum ersten Mal ein Schüsselchen Rhabarberkompott probierte. Mit frischen Erdbeeren drin. Seitdem war es um mich geschehen.

Frau Brüllen berichtete vor ein paar Tagen von ihrem Firmen-Rhabarberwettbewerb. Inspiriert kaufte ich am Samstag „nur“ 9 Stangen Rhabarber. Denn mein Beitrag läuft außer Konkurrenz (eine Woche später hätte ich einen Kuchen auf dem Weg zu einem Termin in der Nähe von Frau Brüllen wenigstens reinreichen können) und halt nur für mindestens eine Esserin, maximal zwei Esser*innen. Ich wusste noch nicht, was genau ich machen wollte, bis ich beim Kühlschrankeinräumen auf den Rest Baklava-Yuffka-Teig stieß. Irgendwas damit… ich wälzte den Gedanken im Hirn. Was Nussiges sollte auch rein. Ich finde: Rhabarber und Nuss/ Mandel passen gut zusammen.

Zubereitung
1. Aus dem Rhabarber (700g) mit etwas Wasser ein Kompott kochen. Danach leicht süßen mit knapp 3 EL Rohrzucker.
2. Etwa eine halben Dose Maronencreme (250g) mit ca 200g Joghurt vermischen.
3. Auflaufform ausbuttern
4. 4 Lagen Teig, Rhabarberkompott darauf (bei mir ca 5-6 EL) verteilen, 4 Lagen Teig, 5-6 EL Maronen-Joghurtmasse
5. 3. mind. einmal wiederholen
6. mit mehreren Lagen Teig zudecken
7. Flüssige Butter (ca. 50g) drüber
8. backen bei 180 °C; Zeit: recht lange (min. 45 Minuten) bis es oben drauf braun ist.
9. pur, mit Vanilleeis, -soße oder Sahne genießen.
image

Weil der Teig zwischen den Schichten recht durchgeweicht war, werde ich beim nächsten Mal unten 4 Lagen Teig legen, dann mehr Kompott, dann 4 Lagen Teig, dann mehr Maronenzeugs und dann ganz viele Lagen Teig, Butter und gut.

Und statt Maronen-Joghurtmasse kann ich mir auch gut vorstellen, gemahlene Nüsse/ Mandeln mit etwas Zucker zu verwenden.

5 Gedanken zu „Außer Konkurrenz

  1. Ich schrieb nicht, dass ich es nicht nachvollziehen kann, sondern dass es mir unverständlich ist. 🙂 Und natürlich toleriere ich Nicht-Rhabarber-Esserinnen. So bleibt mehr für mich 😛

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