Reis, Reis, Baby!

Ich hoffe, jetzt haben alle Leser*innen schon mal einen Ohrwurm. Aber es soll nicht um den Hit der 1990er gehen, sondern um Getreidekörner eines Süßgras.

Ich bin kein wirklicher Reis-Fan. Ich habe festgestellt, dass ich nach einer Mahlzeit mit Reis etwa zwei Stunden später wieder Hunger habe. Und zwar unterzuckeraggressiven Hunger. Der midi-monsieur mag auch nicht so gerne Reis, wobei das bei ihm am Mundgefühl liegt. Er mag dieses Krümelige nicht. Außerdem macht sich der Reis von seinem Teller auch grundsätzlich selbstständig und ist auf dem Tisch, ihm selbst, unterm Stuhl und Tisch verteilt. Aber es gibt halt Gerichte, zu denen passt nun mal am besten Reis.

Ich mache also nicht sehr oft Reis. Das ist vermutlich die erste Hürde auf dem Weg zum perfekt lockeren Reis. Von meiner Mutter habe ich gelernt, dass Reis 1:2 Reis zu Wasser gekocht werden soll. Die sogenannte Quellmethode. Zumindest Parboiled-Reis kann so zubereitet werden. Hmhm…

Am Dienstag sollte es was mit Reis geben. Etwas Curriges, daher bot sich Basmatireis an. Basmatireis funktionierte aber meiner Erfahrung nach nicht mit der Quellmethode. Also setzte ich eine große Menge Wasser auf und kippte eine kleine Tasse Reis rein. Es kochte auf, es köchelte vor sich hin und dann …

… hatte ich einen noch ganz leicht körnigen Basmatireisbrei.

Meine Twitterbubble gab sich irritiert bis amüsiert.

Einen Reiskocher habe ich sogar. Aber selbst darin ist mir Reis schon angebrannt. Ich war schon kurz davor nach einer Selbsthilfegruppe der „anonymen Reisverkocher“ zu suchen, aber da nahte Abhilfe:

Ich werde es dann mal genau nach diesem Schema mache. Mal schauen, was *mir* mit dem Reis dabei so passiert. Ansonsten versuche ich es nochmal wie bei dem einen Mal, bei dem mir Reis tatsächlich gelungen ist, also so, wie ich meine, wie ich es gemacht habe: Reis mit Wasser 1:2 kalt aufsetzten (mit Deckel), kurz aufkochen, auf Null drehen, quellen lassen. Als das Wasser weg war, war der Reis körnig. Meine ich mich zu erinnern.

Naja, jetzt ist ja eh Spargel- und Grie-Soß-Zeit; dazu isst man ja eh Kartoffeln.

Ein Gedanke zu „Reis, Reis, Baby!

  1. Hallo B,

    ich koche Basmatireis genau nach der im letzten Absatz beschriebenen 1:2 Methode und bin mit den Ergebnissen für gewöhnlich sehr zufrieden. Wichtig ist dabei, den Reis vorab gründlich und mit viel kaltem Wasser zu spülen (bis das Wasser nicht mehr trüb ist) und auf gar keinen Fall zu rühren. Ersteres dient dem Herauswaschen überschüssiger Stärke. Zweites ist wichtig, um zu verhindern dass sich erneut Stärke aus den Reiskörnern löst (ich würde es ‚Risottoeffekt‘ nennen).

    Viel Erfolg, ich warte gespannt auf die Ergebnisse deiner weiteren Testreihe 🙂

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