Ton

Ich bin ja durchaus für klare Worte. Ewiges Um-den-heißen-Brei-Geeier macht mich wahnsinnig. Ja, manchmal bin ich nicht sonderlich diplomatisch, aber dennoch um einen höflichen Ton bemüht. Und was ich tunlichst vermeide, sind absolute Ansagen, also Immer-, Nie-, Alles- und Nichts-Botschaften. Und sicherlich auch, weil das immer (haha) wieder (geht doch) Thema beim Kv und mir war, weil ich ja immer alles bestimmen wollte, immer gelogen habe und nichts mit ihm zusammen machen wollte, ist das ein Trigger und ich springe darauf sehr emotional an.

Und so nervt es mich sehr, wenn im Elternheft steht, dass der midi-monsieur permanent seine Mitschüler stört, weil er angeblich keinen Radiergummi hat. Hätte nur gefehlt, dass da steht, dass er nie einen Radierer dabei hätte.

Dabei war er ihm nur runtergefallen und er hatte ihn nach der Stunde wiedergefunden.

Bei sowas bin ich kurz davor, direkt (in) die Schule zu stürmen.

2 Gedanken zu „Ton

  1. Jahrelanges Training mit der Schwiegermutter hat mich diesbezüglich etwas gelassener werden lassen. Lehrerinnen können nicht anders. (Sorry liebe Lehrerinnen)

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