grummelgrummel

Vor 22 Tage erreichte mich eine Termineinladung. Ein interner Termin in der Agentur, für die und in der ich arbeite. Als Festfreie und auch als Schreiberling muss und will ich nicht bei jeder Agenturbesprechung dabei sein. Das Thema vom Termin betraf auch mich und so machte die Einladung Sinn. Also plante ich, an dem Tag, heute, in die Landeshauptstadt zu fahren. Und wie immer, wenn ich mein Kommen ankündige, kommen weitere Termine/ Besprechungen dazu. Heute waren es derer drei.

Eigentlich passte es mir heute gar nicht so gut, 1,25 Stunden hin und 1,25 Stunden zurück durchs Rhein-Main-Gebiet zu pendeln. Denn in den zweieinhalb Stunden komme ich zu nicht viel – höchstens ein bisschen lesen. Aber ich hatte 4 Texte (1 kleiner, 1 mittlerer, 1 großer und 1 ganz großer auf Englisch) auf dem Plan, die bis Donnerstag oder Freitag fertig sein müssen.

Wäre ich heute zu Hause geblieben, hätte ich mich entweder nochmal kurz hingelegt, denn ich hatte heute Nacht wirklich schlecht geschlafen, oder ich hätte mich um 8h00 (nachdem der midi-monsieur aus dem Haus war) mit einem Tee an den Rechner gesetzt. Geduscht wird an solchen Tagen erst mittags.

Stattdessen war ich erst um 9h45 an meinem Arbeitsplatz, habe ein paar Dinge ausgedruckt und dann hatte ich die erste Besprechung. Nunja, das hätte auch telefonisch besprochen werden können. Oder nächste Woche. Ne e-Mail hätte auch gereicht. Danach machte ich mich an den ersten Text. Den kleinen, denn der nächste Termin stand anderthalb Stunden später an.

Als sich alle für diesen versammelten, gesellte ich mich dazu und wurde schief angeguckt: Nein, ich solle nicht dabei sein. Ich rollte innerlich mit den Augen und äußerlich mit meinem Stuhl wieder aus der Besprechung. Kann ich wenigstens den angefangenen Text weiterschreiben. Das war um 12h30. Zu Hause hätte ich vermutlich schon den mittleren Text fertig gehabt. Zumindest fast.

Eine Stunde verging, der Text war fertig und der nächste Termin stand an. Aber meine Besprechungspartner waren noch in der anderen Besprechung. Ich fing den zweiten Text an. Nach einer weiteren Stunde, eine halbe Stunde bevor ich wieder los musste, machte ich mich bemerkbar. Sorry, aber nein, der Termin müsste auf „wann anders“ verschoben werden. Och neee, das war jetzt doch ziemlich unnötig. Spätestens jetzt hätte ich zu Hause den 3. Text angefangen. Ich fing genervt an, meine Sachen zusammenzupacken und wollte pünktlich los, damit ich nicht zum Bahnhof hetzen musste, da kam kurz vor knapp noch wer an und ich wäre fast zu spät losgekommen.

Mit halbmittelguter Laune fuhr ich nach Hause, wo ich mich dann so sehr über den midi-monsieur ärgerte, weil er mich angelogen hatte, dass ich mich trotzig ins Bett legte und mir die Decke über den Kopf zog.

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