Gedanken zum Wochenende

So ein Wochenende ist einfach zu kurz. Wir hatten tolle Tage (haha) in Köln. Und sicherlich hätte man noch irgendein FrühstücksBrunchLunch-Date reinquetschen können, aber ich mag das nicht, dieses Auf-die-Uhr-gucken, weil es pressiert. Deswegen konnte ich leider nicht drehumdiebolzeningenieur persönlich kennenlernen und auch nicht meinen weiblichen Kurschatten treffen. Aber noch wohnt die Freundin am Rhein und dann müssen wir halt noch einmal kommen. Und dann länger.

Es war eine gute Idee, die Räder mitzunehmen.

Mein Traum von der Nacht auf heute lässt mich nicht los: Ich habe in einer neuen Agentur angefangen zu arbeiten. Irgendeine weitere nach den vielen Kündigungen in den letzten Jahren. Ich erinnere mich, dass ich als Ort Kronberg geträumt habe. Ich hatte einen eigenwilligen Arbeitsstuhl. Ich hatte einen Dienstwagen (Smart oder Mini… was kleines). Es spielte ein riesiges Kuchen- und Tortenbuffett eine Rolle. Denn wegen dessen konnten mich Chefin und Chef nicht persönlich begrüßen. Stattdessen irgendwelche Berater (?), die mich fragten, ob ich mir über die Bedeutung meiner Position im klaren sei. „Ja, es ist ein Schlüsselposition“, habe ich geantwortet. Naja, mein Selbstbewusstsein wurde durch die vielen Kündigungen wohl nicht angekratzt.

Der midi-monsieur hat heute seine Kindergartenkumpel wiedergetroffen. Denn der „musste“ mit seinen Eltern zum Schulanfang nach Köln ziehen. Immer wieder hat der midi-monsieur von „Erwin“ gesprochen und wie sehr er ihn vermisst. Das letzte Treffen (vergangen November auf einer Feier einer gemeinsamen Freundin der beiden) verlief allerdings nicht so glüclich. Aber heute war es toll zu sehen, wie nahtlos sie wieder miteinander spielen konnten.

Es ist erfreulich, wie wenig krank ich mich trotz Stirnhöhle gefühlt habe. Ich bilde mir ja ein, dass ich seit der Vitamin-D-Kur die Seuchen besser wegstecke.

Nachdem ich letztens meine Waschmaschine, die latent Wasser verlor, selbst repariert habe, muss ich mich jetzt wohl an die Spülmaschine wagen. Denn die hat auch ein Wasserproblem. Allerdings verliert sie keins, sondern bekommt keins mehr. Ich fürchte ja, dass es die Pumpe ist. Sie machte letztens schon so Geräusche, als würde sie aus dem letzten Loch pfeifen. Aber mit ihren 4 Jahren ist sie gerade mal ein Viertel so alt wie die Wachmaschine. Das kommt davon, wenn man am falschen Ende spart und Siemens statt Miele kauft.

Aus Ermangelung an mitgenommener Gute-Nacht-Lektüre musste ich dem midi-monsieur vorlesen, was der Kindle hergibt. Und da ich ihm keine Biographie zumuten wollte, muss ich mir etwas zumuten: Harry Potter – dem Zahnarzt sei dank. Dabei habe ich mich damalsTM, als mein komplettes Umfeld dem Hype verfiel, standhaft geweigert, mich mit Hexen-Zauberer-Elfen-Gefuddel zu beschäftigen. Nun denn, man bringt ja tatsächlich Opfer bei der Aufzucht der Brut.

4 Gedanken zu „Gedanken zum Wochenende

  1. Das mit der Spülmaschine kann der Wassereinzug sein, dann bekommt sie nicht genug Wasser und macht komische Geräusche. Meiner war mit Kaffeesatz voll und dem, was eben so durch den Abfluss geht. Die Kosten waren tragbar.
    Grüße Sabine D.

    • Jetzt war der Kommentar im Spam gelandet. Sorry.
      Ja, irgendwas war verstopft, aber anscheinend hat es die Maschine selbst geschafft. Zusätzlich zu einmal leer und heiß mit Essig durchspülen 😉

  2. Pingback: Elfengefuddel | Groß-Stadt-Ansichten

  3. Pingback: Lichtblicke 2016 | Groß-Stadt-Ansichten

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