Liebes Tagebuch am Fünften (April)

Und wiedermal ist der Fünfte eines Monats und wie immer fragt Frau Brüllen: WMDEDGT?

0h30 Ich gehe für meine Verhältnisse früh ins Bett. Muss allerdings noch das Internet leerlesen, sodass es erst

2h30 ist, als ich einschlafe.

7h10 Ich werde wach – ohne Wecker. Ich tapse auf Toilette. Und wieder zurück ins Bett. Noch 30 Minuten dösen, bis der Wecker klingelt.

8h30 Hahaha, war ja klar, dass ich wieder einschlafe. Jetzt aber raus aus dem Bett. Duschen, anziehen, Thermobecher spülen.

9h05 Raus aus dem Haus. Noch kurz beim Bäcker einen Kaffee und ein Brötchen holen für den langen Weg in die Landeshauptstadt.

9h53 Erfreulicherweise habe ich die VIAS erwischt. Allerdings ist die Heizung so hoch gedreht, dass ich befürchte, gar zu sein, wenn ich in Wiesbaden ankomme.

10h45 Es ist und bleibt eine Weltreise nach Wiesbaden. Und irgendwie ist auch immer schlechtes Wetter in Wiesbaden: mindestens total verhangen, meistens auch noch Regen.

10h55 Meine Inbox ist leer. Und auch sonst steht gerade nichts akut an. Ich mache die „Kollegen“ also mit einer Mail darauf aufmerksam, dass ich zu ihren Diensten stehe. Bis die erste zu mir kommt, drehe ich eine Runde in meinem SoMe-Netz.

11h30 Briefing für Änderungen an einem Dokument, das ich erstellt habe. Nur ein paar; muss nur höllisch aufpassen, dass ich die Referenzierungsnummern richtig setze (und nein, aus irgendwelchen Gründen wird die Verweis-Funktion von Word nicht genutzt).

12h45 Die Nächste steht neben mir und wir besprechen ein anderes Dokument, das ich mal erstellt habe und das nun angepasst werden muss. Parallel mache ich noch ein Sushi-Date für morgen klar (nachdem mein Lunchdate absagen musste).

14h15 Vorbereitung für eine Studien-Presseinformation oder wie ich es nenne: Sisyphus-Arbeit. Denn das ist ein Dokument, das der Kunde im Vorfeld wünscht zur Abstimmung, sich aber letztlich nicht daran hält und wir die Arbeit doppelt machen.

15h45 Fertig mit meinem Tagewerk. Da meine Ansprechpartnerin gerade in einer Besprechung ist, vertreibe ich mir die Zeit mit diesem Blogpost, damit ich gleich noch letzte Dinge besprechen und dann nach Hause düsen kann.

16h45 Ich komme endlich los. Nicht nur der Weg nach Wiesbaden ist lang, sondern auch mein Fußmarsch von der Agentur zum Bahnhof zieht sich.

17h05 Im letzten Moment springe ich in die S-Bahn.

17h56 Mit 2 Minuten Verspätung komme ich endlich am Frankfurter Hauptbahnhof an.

18h15 Endlich zu Hause. Diese Fahrerei mit den Öffentlichen macht mich mürbe. Aber im Auto wäre ich vermutlich noch genervter, wenn auch ganz vielleicht schneller. Ich mache mir schnell ein Käsebrot. Da ich gleich mit einer Freundin verabredet bin, wird es dabei bleiben und ich werde aushäusig essen.

18h45 Schuhe an, Handtasche packen und los, 230 Meter ums Eck die Freundin fürs Kino abholen.

19h15 Wir sitzen im Frohsein, ich esse endlich was. Wir quatschen endlich mal in Ruhe, ohne dass irgendwelche Kinder dabei sind.

20h10 Wir holen unsere Karten, haben aber noch ein bisschen Zeit und nutzen es aus, dass es am Abend endlich nicht mehr regnet, und drehen noch eine Runde über den Goethe-Platz.

20h35 Wir entern das Kino. Das Schöne an diesen kleinen Programm-Kinos (in dem ich ja schon am Freitag war) sind ja die kleinen Säle, die unaufgeregte Atmosphäre und dass es vor dem Film keine Werbung (sondern nur ein paar vielversprechende Vorschauen) gibt. Also starte Raum ziemlich pünktlich. Während des ganzen Films ist es mucksmäuschenstill in Kinosaal. Der Film ist wirklich packend und total intensiv.

23h15 Wieder zu Hause. Ich habe wieder Hunger. Also mal wieder Käsebrot.

23h45 Ich tippe den Post zu Ende, werde gleich noch kurz was bearbeiten müssen, weil es morgen vormittag auf dem Tisch beim Auftraggeber sein muss (und früher aufstehen liegt mir einfach nicht).

Gute Nacht!

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