Kultur

Man weiß ja immer nicht, was einem fehlt, wenn man es nicht macht. Wobei es mir die ersten Jahren Monate schon gefehlt hat, aber mit der Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, dass der Ex nichts für Museen übrig hatte und Theater oder wenigstens Kino aus sprachlichen Gründen ausfiel.

Dabei habe ich das früherTM oft gemacht – irgendwas mit Kultur. Denn irgendwie muss man ja mal anderen Input bekommen und unbekannte Hirnwindungen benutzen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele tolle Ausstellungen in vielen Frankfurter Museen mir in den letzten Jahren durch die Lappen gegangen sind.

Aber es nützt ja bekanntlich nix, über verschüttete Milch zu klagen, sondern einfach machen, ist die Devise. Und so war ich in diesem Jahr ja bereits in der Schirn und im Louvre. Und heute wieder in der Schirn (schließlich sind meine Eltern da und ich bin ja deren Kulturbeauftragte; wobei sie sehr viel – auch ohne mich – in Museen, Theater etc. gehen), denn da ist gerade eine Miró-Ausstellung und heute gab es auch noch eine Familien-Führung.img_20160327_144245.jpgWeil wir so früh waren, konnte der midi-monsieur vor der eigentlichen Führung noch eine Runde in die Minischirn.2016-03-27-23.24.17.jpg.jpg

Ich durfte nicht rein, aber er befand es für gut. Ich drehte mit meinen Eltern derweil noch eine Runde an der frischen Luft.

Die Führung war sehr auf die Kinder (ab 6 Jahren, wie die Kunstpädagogin mehr als einmal deutlich betonte) abgestimmt und fand ihren Abschluss im Atelier, wo die Kinder ihre Lieblings-Miró-Figuren, die sie während der Führung skizzieren sollten, zu einem Mobilé umsetzen sollten.

Dafür, dass der midi-monsieur Malen und so ziemlich doof findet, hat er sehr gut mitgemacht.2016-03-27-23.26.43.jpg.jpg

Manchmal muss er halt doch sanft zu seinem Glück gezwungen werden.

Seine Skizzen2016-03-27-23.43.37.jpg.jpgDas Resultat (ich durfte ein bisschen helfen)2016-03-27-23.44.47.jpg.jpgWas ich auch sehr toll finde: Fotografieren in der Schirn ist, wie auch im Louvre, nicht nur geduldet, sondern gewissermaßen erwünscht. Nicht mehr dieses komische Gebahren, dass man nur mit Passierschein gekaufter Genehmigung das Museum mit Kamera betreten darf. Zudem bietet die Schirn kostenloses freies WiFi, über das man Zusatzinfos/ -anregungen bekommt.

2016-03-27-23.25.49.jpg.jpg 2016-03-27-23.35.01.jpg.jpg 2016-03-27-23.29.38.jpg.jpg 2016-03-27-23.33.07.jpg.jpg 2016-03-27-23.33.53.jpg.jpg 2016-03-27-23.28.09.jpg.jpg 2016-03-27-23.35.54.jpg.jpg img_20160327_165300.jpg img_20160327_154451.jpgEs ist zwar keine riesige Ausstellung, aber die Großformate sind toll und Miró mag ich eh.

3 Gedanken zu „Kultur

  1. oh ich beneide dich um die Miro Ausstellung 🙂 ich drück dir für heute alle Daumen für Paris. Alles wird gut! Bleibst du länger oder fährst du dann gleich wieder heim? denk an dich!

    • Danke! Ja, es wird gut. Der midi-monsieur ist etwas schlecht/ traurig drauf.
      Ich fahre direkt wieder zurück.
      (Vielleicht kommt die Miró-Ausstellung ja nochmal in Deine Nähe.)

      • ja das hoffe ich! morgen gehts erst mal nach München 🙂 Hauptsache du bist wieder gut heim gekommen!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s