Hatte ich nicht …?!

Heute beim Aufwachen (ohne Wecker) halbwegs rechtzeitig für den Französisch-Kurs vom midi-monsieur fühlte ich mich, als habe mich ein Panzer überfahren. Dabei war ich gar nicht so spät gestern im Bett und habe sicherlich sieben Stunden geschlafen. Aber ich fühlte mich krank. Möglicherweise hat mich die Seuche vom Kind erwischt. Der lag ja Dienstag bis Donnerstag flach.

Trotzdem bin ich schnell duschen und dann mussten wir auch schon los. Das Kind wollte mit dem Rad fahren. Es war zwar kalt, aber irgendwie sehr schön. Zumal mein Rad ja quasi wie neu ist – also der komplette Antrieb (Kettenblätter, Kurbeln, Ritzel und Kette) – und so macht das Fahren wieder viel mehr Spaß.

Wie immer, wenn das Kind Französisch „büffelt“, genehmigte ich mir ein Frühstück in einem Frankfurter Kultcafé. Als wir wieder auf dem Rückweg waren, fuhren wir nicht wie sonst manchmal auf dem Markt vorbei, damit der midi-monsieur eine Waffel bekäme. Wir fuhren direkt nach Hause.

Und kaum waren wir im Warmen, erschlug es mich. Ich musste mich hinlegen. Zuerst wollte ich nur eine halbe Stunde die Füße hochlegen und mich noch ein bisschen weiter mit Steve beschäftigen. Aber ich kam nicht weit. Mir fielen die Augen zu und ich schaffte es gerade noch, dem Kind die Fernbedienung auszuhändigen. Dann war ich weggebeamt. Für knapp zweieinhalb Stunden. Danach fühlte ich mich besser und ging schnell einkaufen. Der Wocheneinkauf. Der beinhält auch Aufbackbrötchen, die sich für den midi-monsieur und mich als gute Brotalternative herauskristallisiert haben (ganzes Brot schaffen wir selten und es wird trocken, frische Brötchen sind für immer zu teuer und Toast fällt wegen fehlendem Toaster aus).

Weil das Wetter so gut war heute Nachmittag, packte ich zu Hause nur schnell die Tiefkühl- und Kühlschranksachen weg und scheuchte den midi-monsieur in die Schuhe, damit er noch eine Runde gelüftet wird. Das tat uns beiden gut.

Als ich dann das Abendessen vorbereitete und die anderen Sachen verräumte, war ich irritiert: „Hatte ich nicht Aufbackbrötchen gekauft?“ Ich suchte alle Taschen ab. Nichts. Suchte den Kassenbon, den ich aber wohl nicht mitgenommen habe. „Habe ich jetzt wirklich die Brötchen bezahlt und nicht mit genommen?!“ Ich überlegte, wo ich sie wohl liegengelassen habe. „Hoffentlich hat sie wer gefunden, der sie brauchen kann.“ Aber dann fiel es mir wieder ein: Weil ich wen vorgelassen hatte, habe ich meine Einkäufe auf dem Band zurückgeschoben und dabei die Brötchen auf das sich nicht bewegende Ende der Förderbandanlage gelegt. Da sind sie wohl liegen geblieben.

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