Bumerang

Das hat man wohl davon, wenn man Holz im Blogdorf verteilt: Irgendwer ist handwerklich begabt und schnitzt daraus einen Bumerang. Vielleicht hat die liebe Frau Tschakka ja australische Vorfahren?!

Auf jeden Fall hat sie mir elf Fragen zurückgeworfen. Aber gleich vorneweg: Das Holz bleibt jetzt hier liegen. Wer mag, darf sich die Fragen schnappen. Oder die Fragen vom letzten Mal oder vorvorletzten Mal. Oder die ich für Frau Brüllen letztens oder Percanta kürzlich beantwortet habe. Ein Fragen-Eldorado. Wahnsinn. Aber ich schweife ab:

1. Wenn du einen Moment deines Lebens konservieren und immer wieder herausholen und bestaunen könntest, welcher wäre das?
Einen einzelnen Moment gibt es nicht. Es ist vielmehr eine Phase: Die Zeit seit der Trennung, ganz besonders ab März 2015 bis jetzt immer noch andauernd.
Wobei ich mich frage, warum die Frage im Konjunktiv steht. Ich kann mir ja immer Momente in irgendeiner Form konservieren: Fotos, Texte, Andenken. Ich tue das auch recht viel. Wenn ich dann bewusst an die Momente denke oder zufällig drüber stolpere, lässt es mich schmunzeln, freue ich micht oder bestärkt es mich. Mein Blog hilft mir auch sehr beim Konservieren.
Ich muss gerade an eine „Aufgabe“ denken, die mir der Kurpsychologe gestellt hatte: Ich sollte einen Brief an mich schreiben, mit dem ich mir selber Mut mache. Den habe ich zwischen der Kur und der Trennung immer wieder gelesen. Das hat mir sehr geholfen.

2. Gibt es Entscheidungen in deinem Leben, die du wirklich bereust und rückgängig machen würdest, wenn du es nur könntest? Welche und warum?
Die Frage (#5) hat schon Frau Brüllen gestellt – quasi. Das beschreibt ganz gut die zwei einzigen Entscheidungen/ Handlungen, die ich wirklich bereue.

3. Welches Buch hast du zuletzt nicht zu Ende gelesen und warum?
Seit dem Kindle leseprobe ich ja recht viel. Eine Leseprobe, die ich allerdings schon wieder vom Kindle gelöscht habe und somit nicht mehr weiß, was es war, habe ich nach ein paar „Seiten“ abgebrochen, weil das Buch so platt und vorhersehbar war.
Die mir empfohlene Paul-Ehrlich-Biografie habe ich mir auch als Leseprobe gezogen. Da bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das ganze Buch lesen will. Das hat einen sehr anstrengenden Stil; ist nicht flüssig.

4. Welchen Ort auf dieser Erde möchtest du in deinem Leben unbedingt noch sehen und bereisen?
Mich zieht es nach Skandinavien. Und nach Island. Und Schottland möchte ich auch wiedersehen. Achja, nach Irland will ich auch mal wieder.

5. Wann hast du zuletzt etwas nur für dich getan und was war das?
Ich bemühe mich immer mehr und auch sehr, regelmäßig was für mich zu machen. So gönne ich mir morgens, wenn der midi-monsieur aus dem Haus ist und ich schlags-k.o. bin, noch eine Stunde Schlaf. Auch dass ich jetzt tatsächlich, wenn auch mit einer Mini-Einheit, angefangen habe, wieder zu sporteln, verbuche ich unter „für mich“.
Das letzte Größere, was ich nur für mich gemacht habe, war aufs Sven-van-Thom-Konzert zu gehen. Das sind auch so Dinge, die ich dieses Jahr noch mehr einplanen werde: Abende für mich. Zeit für mich. Auch unabhängig von den Zeiten, in denen der midi-monsieur beim Papa ist.

6. Du bist zu einer Party eingeladen und kennst nur die Gastegeberin/den Gastgeber. Freust du dich darauf, kommst du leicht mit anderen ins Gespräch oder bereitet es dir vorher Bauchschmerzen?
In der Situation war ich letztens tatsächlich. Also die Freude darüber, neue Menschen kennenzulernen, ist meist stärker als meine Schüchternheit. Und wenn ich mich erstmal darauf eingelassen habe, komme ich auch gut mit anderen ins Gespräch.

7. Museum, Kino, Kletterpark oder eher Sofa am Wochenende?
Ganz gemischt. Es gibt Wochenden, an denen ich (bzw. wir) viel unternehme und andere, an denen wir zwei Tagen Pyjama-Tag haben.

8. Dein Lieblingsessen?
Das eine Lieblingsessen habe ich eigentlich nicht. Wobei Grie Soß mit Kartoffeln und Ei schon ziemlich genial sind. Kartoffeln gehen aber generell immer. Und Pfannkuchen.

9. Wenn du dir aussuchen könntest, wo du leben möchtest, wäre das in… ?
… tatsächlich in Frankfurt. Es gibt vieles, warum es „meine“ Stadt ist, warum ich es liebe hier zu wohnen. Noch ein bisschen mehr würde ich Frankfurt lieben, wenn es in der Bretagne wäre. Nah am Meer.

10. Wenn dich jemand versehentlich anrempelt, sagst du…? Und wenn du jemanden anrempelst, sagst du…?
a) Kommt drauf an: Wenn es doll war und der Rempler nichts sagt, dann gerne mal: „Wer gucken kann, ist klar im Vorteil.“ oder „Entschuldigung ist ein echt schweres Wort.“
b) Im Normalfall entschuldige ich mich.

11. Gibt es Musik, die dich sofort das Radio abstellen lässt?
Reggae

2 Gedanken zu „Bumerang

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