Mama-Taxi

Aaaaahhh, ich hab’s getan. Ich habe den midi-monsieur heute zu einer Freizeitveranstaltung mit dem Auto gefahren. Ja, dabei habe ich gar kein Auto.

Aber das Problem – so sehr Frankfurt auch die Stadt der Kurzen weg ist – ist, dass man interessanterweise nur sehr schlecht von Ost nach West (und natürlich auch umgekehrt) mit dem ÖPNV von einem in den anderen Stadtteil kommt: U- und Straßenbahnen gehen sternförmig von zwei zentralen Punkten in der Innenstadt aus. Die Querverbindungen werden mehr oder weniger von Bussen bestritten. Aber Bus ist ja eh ein ziemlich sub-optimales Verkehrsmittel. Finde ich.

Neben der Problematik, der schlecht miteinander verbundenen Ost-West-Stadtteile in Frankfurt, gibt es noch die der Sportangebote für Kinder zwischen ca 5-8 Jahren. Da gibt es nämlich nicht viel. Meistens nur Fußball und das ist heillos überlaufen. Außerdem will der midi-monsieur das nicht. Sondern Basketball. Und da war ich ja schon froh, überhaupt ein Training für seine Altersstufe gefunden zu haben. Und dann auch noch im westlichen Nachbarstadtteil. Mit dem Rad sind das knapp 3,5 Kilometer. Aber das wollte ich ihm nach dem Training nicht noch extra zumuten. Außerdem war’s kalt. Also habe ich ein Carsharing-Auto organisiert – für eine 12-Minuten-Strecke, die mit dem ÖPNV leicht 30 Minuten gedauert hätte.

Mein Öko-Gewissen schimpft mit mir, dass das bloß nicht zur Gewohnheit werden darf.

Ein Gedanke zu „Mama-Taxi

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