Gestolpert

Stöckchen sind immer gut. Und weil ich heute sooo komisch drauf bin, dass ich keinen Schwank aus meinem Leben zum Besten geben will, passt es ganz gut, dass Percanta einen Ast im Blogdorf platziert hat. Und das Schöne: Es gibt keine Regeln. Ich kann also einfach nur Fragen beantworten:

  1. Du wirst vom Radio zu einer Sendung eingeladen, sie führen eine Stunde lang ein Gespräch mit Dir. (Sowas wie „Doppelkopf“ auf HR2). Du darfst Dir dafür fünf Musikstücke wünschen. Welche?
    Sven van Thom – Es hat einfach nicht gereicht
    Sabaton – 1648
    Deine Lakaien – Without You Words
    Y’Akoto – Perfect timing
    Zaz – Comme ci, comme ca
    .
  2. Frösche, Pinguine, Eulen. Welches putzige Tierchen wird als nächstes unsere Kaffeetassen, Umhängetaschen, Postkarten, Shirts und Dekokissen bevölkern, bis auch die treusten Fans es nicht mehr sehen können? Waschbären? Langohrigel? Irgendjemand, den wir noch gar nicht auf dem Schirm haben?
    So Trends gehen ja immer an mir vorbei. Wobei ich mich dunkel an Schwalben und Füchse erinnere. Eigentlich wäre mal ein Insekt dran. Ne Gottesanbeterin wäre irgendwie cool. Aber vermutlich wird es dann nur ein Skarabäus.
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  3. a. Was war Dein liebstes Was-ist-Was-Buch?
    b. Hast Du Deinen Beruf entsprechend ausgewählt?
    Wenn ja: alles richtig gemacht? Wenn nein: Warum nicht? Und wäre das Was-ist-Was-Thema besser gewesen?
    Die Was-ist-Was-Bücher gehörten meinem großen Bruder. Was nicht heißt, dass ich sie nicht angeguckt/ gelesen habe. Aber so wirklich bewusst kann ich mich an keinen einzelnen Band erinnern. Vielleicht weiß meine Mutter da mehr.
    Daher ist es nicht so einfach zu sagen, ob es mich beeinflusst hat. Ich glaube eher, dass der ziemlich gute Sachkunde-Unterricht und die Sachkunde-AG in der Grundschule einen guten Grundstein gelegt haben für mein naturwissenschaftliches Interesse. Am Gymnasium war der naturwissenschaftliche Unterricht – bis auf Biologie – eher unterirdisch. Und meinen Wunsch Biochemie zu studieren hat der Biochemie-Prof an der FH Gießen geweckt.
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  4. Sternzeichen, Aszendent, Blutgruppe, Geschwisterposition oder die Gene. Steht Dein Leben unter irgendeinem ‚Stern‘ oder hast Du Deine Charakterbildung selbst in der Hand?
    Sternzeichen: Die ein oder andere Eigenschaft, die meinem Sternzeichen zugesprochen werden, stimmen. Andere wiederum ü.ber.haupt nicht. Aszendent: Ich kenne meinen sogar. Aber was der mit mir macht??? Blutgruppe: Die kann ich mir nicht merken, dann kann die auch nichts ausrichten. (Kann die Blutgruppe was am Charakter machen?). Gene: Möglicherweise bekommen wir eine „Grundausstattung“ von unseren Gengebern, aber die Umwelt formt.
    Geschwisterkonstellation: Ich bin ein Sandwichkind zwischen zwei Brüdern. Vielleicht erklärt das einiges. 😀
    Nee, mal im Ernst: Mein Leben gehört mir. Ich bin ich. Das muss ich allein ausbaden. Da kann ich nichts auf irgendwas schieben. Mich hat viel gepträgt, aber was ich daraus mache, ist meine Suppe.
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  5. White wine to the fish?
    Auch. Oder Wasser. Oder was da ist. (Heißt das nicht: White wine with the fish?)
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  6. Mustermix, Patchwork, Color-blocking oder doch eher Ton in Ton? (In Kleidung, Haaren, Familie. Du entscheidest.)
    Kleidung: Undefinierter Stilmix. Gerne mal knallrot und türkis dazwischen
    Haare: Fällt wohl unter Colorblocking
    Familie: kleinste mögliche Familieneinheit
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  7. Eine Frage aus der Mottenkiste: Welche Comic- oder Zeichentrickfigur bist?
    Ich habe es ja nicht so wirklich mit Comics oder Zeichentrick. Vielleicht aber Lucy von den Peanuts. (Aber vielleicht tue ich ihr und mir damit bös Unrecht.)
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  8. Welcher Einfall der Natur hat Dich zuletzt überrascht? Oder hört nicht damit auf, Dich zu faszinieren?
    Mich fasziniert die Natur immer. Auch ein Grund, warum ich was Naturwissenschaftliches studiert habe.
    Überrascht hat mich allerdings der Mückenschwarm, der mich Mitte Dezember verfolgt hat.
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  9. Was hast Du gerade in Deinen Hosen- und/oder Jackentaschen?
    Eine 1-, eine 2- und eine 10-Cent-Münze; Rotzfahne; 2 Haargummis
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  10. Sehr schön. Ich würde mich freuen, wenn Du über einen dieser Gegenstände ein Gedicht schreiben könntest. Einen Haiku, einen Limerick, einen Vierzeiler für’s Tageblatt, ein Sonett, egal. Wenn es Dir lieber ist, kannst Du auch was zeichnen. Oder tanzen. Oder eine Oper dazu komponieren. Nur: Wir würden das hier gerne sehen! Und wenn die Antwort aus 9 Dich nicht inspiriert, nimm die 2.
    Blank bis auf den letzten Pfennig.
    Taschenfreude,
    das Kleine ehren.
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  11. Geht es eigentlich auch wieder etwas weniger hysterisch? (Bzw.: alle bekloppt?)
    Werwiewaswo? Wieder irgendein Trend, der an mir vorbeigegangen ist? Ich verpasse sowas ja immer.
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  12. Haben Sie denn noch irgendwelche Frage an uns?
    Uns? Wer ist „uns“? Pluralis majestatis?

3 Gedanken zu „Gestolpert

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