Punktlandung

Heute war ich in der Landeshauptstadt zum Arbeiten. Seit Anfang des Jahres bin ich mindestens einmal pro Woche dort. So lassen sich Dinge einfacher besprechen und durch meine Präsenz bin ich auch dem Team gegenwärtiger, sodass sie mich besser in Projekte einbinden können.

Wegen des midi-monsieurs muss/ möchte ich um 17h00 zu Hause sein, das heißt, dass ich um 15h35 die S-Bahn erwischen muss. Allerspätestens um 15h41. Die S-Bahn um 15h49 klappt nur, wenn ich den midi-monsieur auf dem letzten Drücker, also um 17h00 aus dem Hort losschicken lassen.

Heute ging der midi-monsieur zum Aikido-Training. Erfreulicherweise wollte er alleine vom Hort dorthin gehen, weswegen er zusätzlich zum Ranzen auch noch seine Tasche mit den Aikido-Sachen zur Schule und von dort zum Hort mitnehmen wollte. Da wollte ich nicht, dass er auch noch einen Schlüssel mitnehmen muss. Zumal er wollte, dass ich ihn vom Aikido abhole.

Ab 14h00 saß ich in einer Besprechung und wir diskutierten, guckten auf die Uhr, wälzten Ideen, guckten auf die Uhr, sponnen rum und auf einmal war es 15h32. Die erste S-Bahn war weg, die zweite nicht mehr erreichbar. Ich packte schnell meine Sachen, huschte aus dem Büro und guckte dabei auf meine rmv-App. Aaarg, Störungen auf der S-Bahn-Linie zwischen Wiesbaden und Frankfurt. die 41er- und die 49er- Bahn fallen aus. Nächste Möglichkeit: 16h05. Damit wäre ich erst nach 17h00 zu Hause bzw. in der Nähe des Aikido-Dojos. Das wird verdammt knapp.

In Wiesbaden hatte ich wenigstens genug Zeit, mich ganz vorne im vordersten Wagen zu platzieren. Mit Musik und Kindle versuchte ich die 49 Minuten Fahrt zu entspannen („Die S-Bahn fährt nicht schneller, wenn Du nervös die Zeit verfolgst.“). An meiner Umsteigestation musste ich dank optimaler Postitionierung nur die Rolltreppe hoch zur U-Bahn, wo dann glücklicherweise auch meine kam (wenigstens einmal war es gut, dass sich die U-Bahnen in Frankfurt nicht an ihre Fahrplöne halten). 17h06 war ich an der Haltestelle und 17h09 im Dojo, wo ich dann einen schon umgezogenen midi-monsieur nur noch einsammeln musste.

Und weil ich dann schon heißgelaufen war, fuhren das Kind (mit dem Roller) und ich (mit dem Fahrrad) noch schnell ein Paket und einen Brief zur Post und danach auch endlich das ausgeliehene Buch wieder zu Bücherei.

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