Liebes Tagebuch am Fünften (Januar)

Das neue Jahr hält Frau Brüllen auch nicht davon ab, uns zu fragen: WMDEDGT?

0h25 Ich bin im Bett. Das ist nach den letzten Tagen ausgesprochen bemerkenswert; schlief ich doch selten vor 4h00 ein. Mit Blick auf Schulzeiten in der nächsten Woche und einem Zahnarzttermin heute morgen ist das natürlich nicht besonders sinnig.

0h55 Nach etwas Lektüre lösche ich das Licht und schlafe recht schnell ein.

ca. 3h00 Ich werde wach und wanke auf Toilette. Dann wieder ins Bett.

5h05 Wieder wach. Was ist denn das für ein Scheiß?! Rückenschmerzen, Kieferschmerzen, Kopfschmerzen, aber irgendwie hellwach. Erstmal wieder Toilette. Den entzündeten Kieferbereich sauber machen. Dann ASS. Spülmaschine startklar machen.

5h45 Wieder ins Bett? Für zwei Stunden ziemlich blöd. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich verschlafe, ist recht hoch. Also Sofa und Morgenmagazin.

6h35 Ich glaube, ich habe Hunger. Aber unter der Decke auf dem Sofa ist es so kuschelig.

6h50 Brot gemacht.

7h00 Mir fällt ein, dass ich ja einen „Babysitter“ brauche und stelle eine Anzeige beim Frankfurter Studentenwerk ein.

7h15 Noch ein Brot und Tee. Gleich die nächste Recherche für den midi-monsieur.

7h25 WordPress teilt mir beim Veröffentlichen dieses posts mit, dass es mein 500. Artikel ist. Na dann.

7h56 Gleich klingelt der Wecker. *heul* Drei Stunden Schlaf verloren. Naja, vielleicht erlaube ich mir dann später einen Mittagsschlaf. Vor der Tür ist Lärm, als würde ein Hubschrauber in der Straße landen.

8h55 Keine Ahnung, was bislang passierte, aber jetzt bin ich unter der Dusche.

9h20 Angezogen. Noch fönen und maskieren schminken und dann schnell die Ex- und wieder Kollegin anrufen für den ersten Kundentermin des Jahres.

9h40 Hmm, ich muss um 10h00 los für den Zahnarzttermin und vorher noch was essen. Mail an die Kollegin, dass ich mich nach dem Zahnarzttermin melde. Schnell den Grießbreirest warm machen.

10h00 Ich komme pünktlich los. Springe in letzter Minute noch in die U-Bahn und bekomme an der Konsti entspannt die Anschluss-S-Bahn.

10h20 Ich bin so früh am nächsten Umsteigepunkt, dass ich beschließe zu Fuß zu gehen.

10h40 Pünktlich beim Zahnarzt. Und obwohl ich recht strammen Schrittes gelaufen bin, puckert es nicht im Kiefer. Das werte ich mal als gutes Zeichen.

11h15 Nachdem der Zahnarzt mit Wasseestoffperoxid in der Zahnfleischtasche rumgepiekst hat, verlasse ich mit einem neuen Antibiotikum-Rezept die Praxis. Na toll, das Jahr mit Antibiose anfangen ist eher semi. Aber gut, ich hab’s ja selbstständig eh schon gemacht.

11h37 Mit Musik auf den Ohren und Twitter lesend steige ich an der Konsti in die nächste U-Bahn. Kurz wundere ich mich, dass es eine alte Bahn ist. Noch mehr wundere ich mich, dass sie auf einmal oberirdisch fährt.

11h39 Weil ich dann doch gecheckt habe, dass ich in der U5 und nicht U4 sitze, steige ich die nächste Station direkt aus und gehe zu Fuß nach Hause. (Vielleicht sollte ich mit doch so’n Fitnesstrackarmband zum Geburtstag wünschen.)

12h00 Die bunten Tulpen im Blumenladen wollen mitgenommen werden.2016-01-05-20.40.05.jpg.jpeg

12h10 Termin beim Friseur für Donnerstag ausgemacht. Nun rätsele ich, ob ich mir den Blaurest irgendwie entfernen lasse oder ob ich sie wieder richtig blaudieren lasse. Meinungen irgendwer?

12h15 Antibiotikum-Rezept eingelöst.

12h20 Bestellung beim Thai aufgegeben. Ja, die Wege im Viertel sind kurz.

12h32 YEAH! Meine Bären sind da! Also schnell mit dem Brief rein. Tulpen in die Vase. Bären befreien. Mich über die Bären freuen.2016-01-05-20.44.06.jpg.jpeg

12h45 Endlich was essen. Sehr lecker dieser (für mich) neue Thai. Allerdings muss ich in Zukunft daran denken, IMMER ohne Zwiebeln und Cashew-Kerne zu bestellen. Zum Nachtisch gibt es dann eine Antibiotikum-Tablette.

13h50 Bevor mich mein frühes Wachwerden und das Antibiotikum umhaut, rufe ich die Kollegin an, um mir ein erstes Briefing für nächste Woche abzuholen. Wir schwätzen erstmal so, kennen wir uns doch nun seit acht Jahren.

14h30 Da die Bären ja unbedingt einen Rahmen brauchen, überlege ich, ob ich zum Möbelschweden fahren „muss“. Oder ob ich mich vielleicht doch lieber hinlege. *gähn* Ich antworte noch schnell den ersten Bewerberinnen für den midi-monsieur-Betreuungsjob.

17h10 Ich bin wohl eingeschlafen. Jetzt sortieren und sammeln: Möbelschwede oder nicht? Erstmal was trinken. Und Twitter lesen. Und gucken, ob ein Carsharing-Auto in der Nähe ist. Zwischendrin kläre ich mit dem KV, wo ich voraussichtlich mein Kind am Freitag in Paris in Empfang nehmen kann.

18h00 Aufgerafft und auf dem Weg zum Carsharing-Auto. Die Straßen sind trotz der Uhrzeit recht leer und ich komme schnell durch. Beim Möbelschweden komme ich auch gut durch, da ich direkt nach unten gehen. Auf dem Weg zur Bilderrahmensektion springen nur (!!) zwei Spülbürsten und eine Rolle Weihnachtsgeschenkpapier in den Einkaufswagen.
Bei den Rahmen halte ich mich gefühlt eine Ewigkeit auf: Die Rahmen, die ich eigentlich will, gibt es nicht in der gewünschten Farbe. Die erste Alternative sieht irgendwie billig aus. Oder nehme ich doch nen silbernen Rahmen? Dann finde ich doch zwei weiße, die passen können. Auf dem Weg zu den Kassen komme ich noch an den fertiggereahmten Bildern vorbei: Da ist ein Rahmen, wie ich ihn brauche. Der würde PER.FEKT passen. Aber das Bild lässt sich nicht austauschen. *grummelgrummel* Oder nehme ich doch einen großen? Ich drehe noch einmal eine Runde. Ha! Da ist er, DER Rahmen für meine Bären.
Erfolgreich umschiffe ich den heruntergesetzten Weihnachtskram. Nur eine Kiste Glögg muss mit. Jetzt wo es vielleicht doch noch kalt wird, könnte ich ja ein Läppar-Fest machen.

19h15 Nachdem ich noch vegetarische und nicht-vegetarische Fleischklößchen gekauft habe, verzichte ich auf einen Hotdog, da die Schlange wirklich lang ist.

19h35 Alles ist in der Wohnung. Ich setze Nudelwasser auf, räume den Eisschrank auf, wobei ich noch einen Eisrest finde. Oh, der Nachtisch ist gesichert. Aber erstmal essen. Fernsehen. Tippen. Antibiotikum nehmen.

21h30 Beim Lesen des heutigen Posts von Frau Novemberregen fällt mir wieder ein, dass ich ja noch einen größeren Raum für das morgige Karaoke anmelden muss und dass ich mir noch die Songliste angucken muss.

22h05 So, jetzt mache ich nicht mehr viel: noch Tee und einszweidrei Folgen „House of Cards“ und dann ab ins Bett.

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