144

Seit 144 Tagen bIogge ich nun täglich. 134 Tage davon „musste“ ich, denn ich hatte ja die Wette mit Frau Novemberregen laufen, die gestern erfolgreich für mich endete und ich somit nun einen exklusive Führung durch Offenbach bekomme. Was mich doppelt freut, denn zum einen durfte ich Frau Novemberregen bereits persönlich kennenlernen und ich bin mir sicher, dass es lustig, interessant und vielleicht auch ein bisschen verrückt wird; zum anderen bin ich sehr gespannt auf Offenbach. Wirklich.

Ich muss ja sagen, dass es nicht immer einfach war, täglich zu bloggen. Manchmal hatte ich das Gefühl, nichts zu sagen zu haben. Manchmal ganz viel. Manchmal konnte ich nicht schreiben, was ich wollte. Manchmal fehlten mir die Worte. Und manchmal war ich ziemlich knapp dran.

Nun frage ich mich, ob ich weiterhin täglich blogge. Ob ich es wirklich schaffe. Natürlich gibt es keine Richtlinie, wieviel ich schreiben „muss“. Aber irgendwie kommt es mir komisch vor, wenn ich nur schreibe, dass ich eigentlich nichts schreibe(n werde).

Was meint Ihr denn?

4 Gedanken zu „144

  1. Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Wette, es wird mir eine Ehre sein, den Stadtspaziergang auszurichten.

    Zum täglichen Bloggen habe ich mir natürlich mittlerweile eine Meinung gebildet. Zwei Dinge sind daran definitiv sehr gut. Erstens: man spart sich die Überlegung, ob man überhaupt bloggen soll oder nicht. Zweitens: man spart sich die Überlegung, ob es ein Thema wert ist, gebloggt zu werden, denn wenn man eh jeden Tag etwas schreibt, kann man nicht allzu wählerisch sein. Gerade die letzte Überlegung hat mich oft sehr umgetrieben, insbesondere nach längeren Blogpausen.
    Auf der Negativseite steht, dass es zum einen natürlich etwas anstrengend ist – Zähneputzen aber ja auch, und nach x Tagen wird es zu sowas ähnlichem wie Zähneputzen. Weiter auf der Negativseite: es gibt manchmal Tage – bei mir jedenfalls, aber ich vermute, bei anderen auch – an denen ich der Welt eigentlich in überhaupt gar keiner Art gegenüber treten möchte sondern unbemerkt mit Decke über dem Kopf und so weitern. An den Tagen ist das ziemlich hart, beim wirklich täglichen bloggen aber eben unvermeidbar.

    Also mir reichen hier die 144 Tage eigentlich noch nicht 😉

  2. Auch ich stehe ja vor der Frage, ob ich weiterhin täglich bloggen werde oder nicht. Zum Glück habe ich für diese Entscheidung noch eine Woche länger Zeit.
    Mein Hauptproblem mit der täglichen Bloggerei ist, dass ich häufig sehr amüsante Dinge erlebe, die ich gerne aufschreiben würde, die mir aber dann in dem Moment, in dem ich ausgepowert vor dem Laptop sitze, zu anstregend sind, so aufzuschreiben, dass sie auch wirklich lustig sind und also greife ich allzu oft dann einfach auf irgendetwas anderes, kürzeres zurück. Und das ist dann oftmals ein eher pessimistischer Gefankengang und wenn dann irgendwann sich die ganzen Negativbeiträge aneinanderreihen, dann bedauere ich, mir nicht doch die Mühe mit den amüsanten Geschichten gemacht zu haben.
    Von daher müsste ich irgendwie einen anderen Zugang zum bloggen finden, wenn es täglich weitergehen soll, um mich nicht selbst immer wieder damit herunterzuziehen.
    Dass hier weiterhin aber täglich was steht, würde auch ich sehr begrüßen. 🙂

  3. Als nicht-Blogger habe ich bestimmt gut und einfach reden, aber ich freu‘ mich, wenn Du weiter täglich bloggst 😉

  4. Pingback: Vorfreude | Groß-Stadt-Ansichten

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