Panik

Leichte Anflüge von Panik beschleichen mich, wenn ich daran denke, wie voll meine Wohnung voraussichlich am Sonntag werden wird. Viele Kinder und in etwa doppelt so viele Erwachsene. Und auch wenn ich weiß, dass ich dazu neige immer zu viel Ess- und Trinkbares im Haus zu haben, bin ich mir wirklich nicht sicher, ob die Keksvorräte reichen werden, wieviel Glögg all die vielen Erwachsenen trinken. Brauche ich Kakao für die Kinder? Reicht das geplante Volumen Kinderpunsch? Ich weiß, dass die eine oder andere was mitbringen möchte, aber ich werde wohl doch noch mal den Backofen anwerfen.

Und dann noch diese wilde Mischung aus Menschen, die ich lang oder kurz, off- oder nur online kenne. Brauchen wir Namensschilder? Hänge ich das Passwort fürs WLAN auf? Wird sich das Kind benehmen und in seinem Zimmer spielen lassen? Mache ich aus dem Gästezimmer eine Kleinkinderzone?

Vermutlich habe ich gar nicht genug Trinkgefäße. Kaufe ich noch Plastikbecher? Ich hasse die Teile eigentlich. Servietten muss ich noch besorgen. Zum Kekseessen braucht man ja eigentlich keine Teller. Aber ich weiß ja nicht, was noch mitgebracht wird: Wage ich trotzdem den Mut zur Lücke?

Aber eigentlich bin ich sehr vorfreudig und wenn die ersten Gäste da sind, kann ich eh nichts mehr ändern.

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