Liebes Tagebuch am Fünften (Dezember)

Achachach, schon der letzte Fünfte von 2015. Wo ist denn das Jahr geblieben? Naja, heute will Frau Brüllen erstmal wissen: WMDEDGT?

0h00 Nachdem ich letzte Nacht zwecks Arbeiten durchgemacht hatte und danach nur einmal kurz gepowernappt und einmal knapp 2 Stunden geschlafen habe, bin ich eigentlich ziemlich k.o.
Aber ich muss noch kurz Wäsche aufhängen, ein Stück Schoki essen und Nachrichten gucken.

1h00 Im Bett. Allerdings schnarcht der midi-monsieur so laut neben mir, dass ich mir tatsächlich Ohrenstöpsel rein machen muss.

?h?? Das Kind ist wach, aber es hat noch kein Wecker geklingelt. Also muss er sich selbst beschäftigen und ich drehe mich nochmal um.

9h00 Wach. Aufgestanden. Allerdings fühle ich mich wie durch die Mangel gedreht. Aber der midi-monsieur muss in ner Stunde beim Französisch-Unterricht sein. Er frühstückt jetzt die süßen Cornflakes, die er heute im Adventskalender gefunden hat.

9h15 Das Kind zieht sich an. Ich Wirbel durch die Wohnung.

9h25 Wir sind beide angezogen.

9h40 Aufbruch per pedale.

10h00 Der midi-monsieur ist beim Französisch. Ich radele zwei Straßenecken weiter zu meinem Frühstücksdate. Mit mir allein. Auch wenn so der Französisch-Unterricht etwa doppelt so teuer wird, das gönne ich mir in den anderthalb Stunden.
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11h30 Kind wieder abgeholt. Wir fahren zusammen Richtung Markt. Ich brauche noch Äpfel und zum nahegelegenen Drogeriemarkt muss ich auch. Der midi-monsieur braucht dringend eine Waffel fürs Gemüt.

12h20 Zu Hause warten zwei Gänse darauf, fürs X-Mas-Dinner in den Ofen zu kommen.
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Also Füllung vorbereiten, rein damit, hübsch verschnüren.

14h00 Alle zwei Vögel sind im Ofen. Glücklicherweise passen beide rein.
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14h30 Die schweizer Freundin kommt an, kurz rein und ist dann wieder kurz weg.

15h40 Die Kölner Freundin kommt an. Sie fängt an, die Suppe zu kochen und ich räume das Wohnzimmer um, damit zwei Tische für zehn Leute Platz haben.

16h15 Die schweizer und die italienische Freundin kommen. Ich verzweifele an meiner Tischdeckensituation. So richtig passt nix. Ich muss noch bügeln. Also die Tischdecken. Viel besser wird es aber dadurch nicht.

17h10 Ich springe noch kurz unter die Dusche. Dann wird der Tisch dekoriert.
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Hach, was freue ich mich auf die Hühner (und ihre Hähne).

17h55 Upps, ich muss ja noch die Breznknödel vorbereiten. Die eine Freundin entsalzt die Brezeln, die andere schneidet sie klein. Ich schnibbele Zwiebeln.

18h20 Alles sind da. Ich bereite die Knödel noch vor. Doch dann möge die Völlerei beginnen.

1) Prosecco und schweizer Aperó-Platte
2) Kürbis-Kokos-Suppe
3) Salat
4) Gans mit Breznknödel und Rotkohl
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5) Mispelchen
6) Tiramisu in drei Varianten: a) mit allem b) ohne Alkohol und Kaffee c) ohne Laktose, Alkohol und Koffein
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21h30 Wie gehen nun zum geselligen Teil über und ich wünsche Euch einen genauso schönen Abend, wie ich ihn habe.

5 Gedanken zu „Liebes Tagebuch am Fünften (Dezember)

  1. Würdest Du das Rezept für die Knödel netterweise verlinken oder mir mal schicken? Das klingt total lecker und ich hab an Weihnachten die Knödel-Duty geerbt;-)

    • Das Knödelrezept basiert auf einem Offline-Rezept und ich habe es nach Gefühl und Wellenschlag angepasst. So grob und für 10 Personen:

      10 Laugenbrezeln (entsalzt)
      6 Brötchen (beides jeweils vom Vor- oder Vor-Vortag)
      600-700 ml warme Milch
      6 Eier
      2 Zwiebeln (es gehen auch mehr), fein hacken und anschwitzen)
      eine ordentliche Portion Petersilie
      Pfeffer, Muskat (jeweils frisch gemahlen), Salz

      1) Brezeln/ Brötchen kleinschneiden – nicht zu klein, aber auch keine riesen Brocken
      2) warme Milch drüber gießen und einweichen lassen (gerne etwas rühren)
      3) Zwiebeln fein hacken und anschwitzen
      4) Zwiebeln, Petersilie und Gewürze zur Backwaren-Milch-Masse geben und vermengen (geht bei der Menge am besten mit der Hand)
      5) Eier zugeben und wirklich gut vermischen/ -matschen
      6) Masse etwas ruhen lassen
      7) Wenn die Masse zu flüssig ist, entweder noch ein geschnittenes Brötchen oder Mehl (löffelweise) zugeben. Wunsch-Konsistenz: kompakt, feucht/ klebrig
      8) Mit befeuchteten Händen (auch immer wieder nachfeuchten) Knödel formen: so etwas Aprikosengröße (zw. Golf- und Tennisball)
      9) In viel Salzwasser ca. 20 Minuten kochen lassen (ggf. einen rausnehmen und aufschneiden, wenn innen heiß, ist’s gut)

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  3. Pingback: Das Internetz vergisst nichts | Groß-Stadt-Ansichten

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