2015-F&A

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
(4, 2, 5, 6, 7, 8, 8, 9, 9, 10, 8, 9) 7

Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch.

Haare länger oder kürzer?
Relativ gleich. Dafür blauer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
0,25 dpt weniger, also kurzsichtiger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
mehr

Der hirnrissigste Plan?
2015 gab es keinen

Die gefährlichste Unternehmung?
Es gab genug Aufregung, da brauche ich nicht noch Gefahr.

Der beste Sex?
Was’n das?

Die teuerste Anschaffung?
Das erste Zahnimplantat war tatsächlich teuer als das Sofa. Und die die zwei weiteren noch teurer.

Das leckerste Essen?
Gegrilles von Herrn Weber ist immer gut. Die Frühstücksdates mit mir, wenn der midi-monsieur beim Französisch-Unterricht war, waren immer lecker. In Zürich und in der Bretagne habe ich auch sehr gut gegessen. Das X-Mas-Dinner war auch sehrsehr lecker.

Das beeindruckenste Buch?
Ich habe nur „Willkommen am Meer“ gelesen. Das war nicht schlecht.

Der ergreifendste Film?
Hmm, ich habe den einen oder anderen Film gesehen, bei dem ich schlucken musste. Aber so richtig erinnern kann ich mich nicht.

Die beste CD?
Carolus Rex von Sabaton

Das schönste Konzert?
The Busters war super. Und Zaz auch.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… dem mini-monsieur.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
… meinen Mädels, dem mini-monsieur und meinen Eltern.

Vorherrschendes Gefühl 2015?
Es wird – endlich – besser.

2015 zum ersten Mal getan?
Selbstständig arbeiten, versucht, einen Businessplan zu schreiben.

2015 nach langer Zeit wieder getan?
Auf einem Konzert gewesen, Haare blau, Urlaub mit meinen Eltern.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– juristische Auseinandersetzungen
– mich über meine (Wahl-)Verwandtschaft zu ärgern
– die Sorgen um die Mitbewohnerin

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Interessanterweise musste ich bei niemandem wirkliche Überzeugungsarbeit leisten für meine Ideen. Sie fanden auch so Anklang.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich glaube für den midi-monsieur ist es ein großes Geschenk, dass ich jetzt mehr Zeit für ihn habe.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Bretage-Urlaub mit meinen Eltern.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Abgesehen von den vielen „Ich liebe Dich“ des midi-monsieurs: „Und dann habe ich an Dich gedacht und gedacht: Irgendwie geht es immer weiter.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das mögen bitte andere beurteilen.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr

Besseren Job oder schlechteren?
Die Selbstständigkeit ist eindeutig der bessere Job.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ein Freundebuch für den midi-monsieur.

Mehr bewegt oder weniger?
Alles war in Bewegung dieses Jahr – zum Glück in die richtige Richtung.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Seuche im Januar und Mai.

Davon war für Dich die Schlimmste?
Immer wieder Nebenhöhlen, bis ich beim HNO war.

Dein Wort des Jahres?
Selbstständigkeit

Dein Unwort des Jahres?
Ausmalbildchen (weil sie den midi-monsieur so gequält haben), Businessplan (weil er mich so gestresst hat)

Dein Lieblingsblog des Jahres?
Neu entdeckt habe ich dieses Jahr den Blog von Frau Novemberregen. Den kann ich wirklich sehr empfehlen. Ansonsten bitte in die Blogroll gucken.

2015 war mit einem Wort…?
spannend

Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Dass ich von der Selbstständigkeit gut leben kann. Dass der Start meines zweiten selbstständigen Standbeins gut klappt. Dass es dem midi-monsieur wieder besser geht.

Damals: 2014, 2013

Auftrag

Als ich gestern vom Kino nach Hause ging, fiel mir wieder ein, dass mir meine Mutter ja schon seit Höllisch, äh, Heilig Abend damit in den Ohren lag, dass ich doch bitte diesen seltenen Vollmond (nicht, dass es alle 4 Wochen einen gibt, aber dieser eine genau an Weihnachten, den gäbe es ja nun mal nicht immer und das nächste Mal auch erst in 34 Jahren wieder) fotografieren solle. Ihr eigener Versuch, den sie mir am 24. morgens zuschickte, war kläglich.

Es war also auf dem Weg vom Kino recht hell, woraufhin mir der Vollmond wieder einfiel. Und ich machte einen genauso kläglichen Versuch wie meine Mutter.2015-12-26-01.48.39.jpg.jpegZu Hause angekommen suchte ich dann die Kamera, das Stativ und den Fernauslöser und begab mich auf den Balkon.

Nicht, dass ich schon mal ernsthaft den Mond fotografiert habe, aber so schwer kann das ja nicht sein.

Hahahahaha… es hat „nur“ 25 Bilder gebraucht, um dieses eine Gute zu machen.  IMG_6425_webAber das gefällt mir durchaus gut.

Mu(t)zen

Möglicherweise habe ich heute meine Eltern für Silvester zu mir eingeladen. Nachdem mich gestern morgen der Blumenbote – im Auftrag meiner Mutter – bei meinem Winterschlafvorhaben kurz nach 8h00 unterbrach, traute sie selbst sich heute erst um 14h00 anzurufen. Ich erzählte ihr, wie gut ich derzeit schlafe und wie gut das tue und das dieses Nicht-Weihnachten auch eine große Wohltat sei. Sie gab den ein oder anderen „neidischen“ Kommentar ab, woraufhin ich etwas unbedarft sagte: „Komm‘ doch zu mir, dann machst Du mal eine Schlafkur.“ Und irgendwie kamen wir drauf, dass sie ja zu Silvester kommen könnten. Da ich auch aktive Nicht-Silvesterin bin, ist das gar nicht so dramatisch, allerdings befürchte ich noch interessante Szenen. Denn: Zu Silvester gehören für meine Eltern – besonders für meinen Vater – Mu(t)zen. Selbstgemachte. Von meinem Vater. Und so meinte meine Mutter:
„Dann können wir ja Mu(t)zen bei Dir machen.“
„Hmmm.“
„Aber Du hast keinen Fetttopf, oder?“
„Nein.“
„Den könnten wir ja eventuell mitbringen.“
„Hmmm.“ (Ich will in meiner offenen Küche nichts frittieren/ fettbacken. Und schon gar nicht in einem offenen Topf.)
„Willst Du keine Mu(t)zen?“
„Könnt Ihr die nicht mitbringen?“
„Die muss man ja eigentlich noch warm essen.“ (Kann ich mich gar nicht dran erinnern. Mein Vater hat die ja immer versteckt und es war für uns Kinder ein großer Erfolg, mal eine VOR offizieller Freigabe zu ergattern.)
„Echt?! Dann macht die doch unterwegs.“
„Hmmm?“
„In den Zügen gibt’s doch Steckdosen.“
„Ich habe auch noch so eine mobile Herdplatte.“ (Ach?! Ich meine, mich wundert bei meinen Eltern nichts, aber das hätte ich mal wissen müssen.)

Ich würde sagen, es bleibt spannend.

144

Seit 144 Tagen bIogge ich nun täglich. 134 Tage davon „musste“ ich, denn ich hatte ja die Wette mit Frau Novemberregen laufen, die gestern erfolgreich für mich endete und ich somit nun einen exklusive Führung durch Offenbach bekomme. Was mich doppelt freut, denn zum einen durfte ich Frau Novemberregen bereits persönlich kennenlernen und ich bin mir sicher, dass es lustig, interessant und vielleicht auch ein bisschen verrückt wird; zum anderen bin ich sehr gespannt auf Offenbach. Wirklich.

Ich muss ja sagen, dass es nicht immer einfach war, täglich zu bloggen. Manchmal hatte ich das Gefühl, nichts zu sagen zu haben. Manchmal ganz viel. Manchmal konnte ich nicht schreiben, was ich wollte. Manchmal fehlten mir die Worte. Und manchmal war ich ziemlich knapp dran.

Nun frage ich mich, ob ich weiterhin täglich blogge. Ob ich es wirklich schaffe. Natürlich gibt es keine Richtlinie, wieviel ich schreiben „muss“. Aber irgendwie kommt es mir komisch vor, wenn ich nur schreibe, dass ich eigentlich nichts schreibe(n werde).

Was meint Ihr denn?

Einfach mal kein Weihnachten

Seit anderthalb Jahren schwebte das Damokles-Schwert über mir. Über Weihnachten. Denn mit der Trennung war klar, dass es Weihnachten geben würde, die ich ohne mein Kind verbringen würde. Dieses Jahr ist es also soweit – auch wenn es Anfang des Jahres nicht unbedingt danach aussah. Aber das Verhältnis zwischen dem KV und mir hat sich deutlich entspannt und da der midi-monsieur ja auch eine französische Verwandtschaft hat, hatte ich keine Argumente konnte und wollte ich mich nicht dagegen stellen. Zumal mir Daten meist eh nicht so wichtig sind. Gerade diese Häufung im Dezember und Januar (Weihnachten, Silvester und mein Geburtstag innerhalb von 18 Tagen) ist einfach anstrengend. Da kann es nicht schaden, das ein wenig zu entzerren. Sollen sich doch andere den Stress machen, vom 24. bis 26. Dezember Familienidylle, saubere Wohnungen und bestes Essen punktgenau zu servieren.

Versteht mich nicht falsch: Ich liebe Weihnachten. Wobei ich noch mehr die Adventszeit liebe. Das ist die einzige Zeit im Jahr, in der es bei mir dekotechnisch eskaliert (was keine Kunst ist, da es ja sonst nix gibt). Auch backe ich mit Hingabe Plätzchen (ich backe auch so gerne, aber Kekse gibt’s nur zu Weihnachten). Ich mag die vielen Lichter in den Fenstern, Weihnachtsbäume und Glühwein.

Aber als klar war, dass der midi-monsieur am 24. Dezember und darüber hinaus nicht bei mir sein würde, beschloss ich einfach: Dann mach ich mir die Adventszeit dafür richtig schön. Das Essen mit Freunden und der Adventskaffee waren einfach toll und höchst erfreulich. Mission:Adventix hat mich auch lächeln lassen. Und überhaupt war es eine tolle Adventszeit (zumindest bis zur Zahn-OP). Außerdem genieße ich es sehr, dass ich in diesem Jahr im Dezember endlich mal wirklich Ruhe und Zeit habe, trotz guter Aufträge aber eben ohne den Stress einer Festanstellung. Warum das kolportieren?

Und vor allen Dingen womit? Es macht für mich wenig Sinn, zu meinen Eltern zu fahren. Meine Mutter arbeitet bis heute. Damit sind Gäste für sie am 24.12. eigentlich auch immer Stress (auch wenn ich selbstverständlich mithelfe). Dazu kommt, dass dort irgendwann (25. oder 26.) mein großer Brunder aufschlagen wird und ich ebendiesem nicht sehen möchte. Ob mein kleiner Bruder in die Heimat fährt, ist mir nicht bekannt, aber mal abgesehen von ungeklärten Kröten zwischen uns, muss ich es mir nicht antun, mich als fünfte Rad deren Happy-Family-Idylle auszusetzen.

Das ist auch der Grund, warum ich die vielen wirklich lieb gemeinten Einladungen von Freunden ausgeschlagen habe: Wenn ich nicht mit meinem Kind Weihnachten feiern kann, dann muss ich mich auch nicht mit anderen Familien mit Kindern untern Baum setzen oder essen und mir vor Augen führen, was ich halt dieses Jahr nicht habe. Gleiches gilt für Einladungen von befreundeten Paare: In einer solchen Konstellation würde ich mich einfach fehl am Platze fühlen. Und dann doch allein und einsam. Aber ich habe kein Problem, mit mir allein zu sein. Und schon gar nicht damit, keinen Stress zu haben (wenn ich irgendwo hin gehen würde, bräuchte ich ja noch Geschenke).

Ich habe einen gut gefüllten Kühl-, Eis- und Vorratsschrank. Sollte wer spontan vorbei kommen (was ich beim Zustand der Wohnung gerade nicht hoffe), könnte ich problemlos (und stressfrei) ein spannendes Dinner zaubern. 🙂

Aber eigentlich plane ich, das zu tun, was in den letzten Tagen dank Zahn und Schulkind zu kurz kam: schlafen. Vielleicht werde ich morgen zum großen Stadtgeläut gehen und ein Tränchen verdrücken.

In diesem Sinne: Macht Euch keine Sorgen um mich! Ich wünsche Euch allen von Herzen tolle Weihnachtstage, egal wie Ihr sie verbringt – Hauptsache so, wie Ihr es Euch wünscht.

Zwei

Zwei Stunden habe ich heute nacht geschlafen. Und heute morgen auch noch mal. Das sind mindestens zwei mal zwei Stunden zu wenig.

Zwei Tage noch bis Höllisch Abend.

Zwei Dosen mit Keksen sind von meinen 15 noch übrig. Zwei Dosen – gut gefüllt – werden den midi-monsieur morgen mit nach Frankreich begleiten.

Nur zwei Mal habe ich heute Schmerzmittel genommen.

Zwei Weihnachtskarten kamen heute an.

Mindestens zwei Wäscheständer zu viel stehen im Wohnzimmer rum.

Gefühlt zwei Stunden habe ich jetzt gebraucht, um diesen Post zu schreiben.

Scheißtag

Heute ist ein ziemlich blöder Tag:

Ich konnte nicht einschlafen, weil ich mittlerweile Kopf- und Magenschmerzen vom Ibuprofen habe.

Prompt hatten wir total verschlafen (7h47) und der midi-monsieur war binnen 8 Minuten aus dem Haus. Neuer Rekord.

Ich war dann durch schlechte Nacht und immer noch latente Schmerzen so fertig, dass ich mich nach Schlucken des Antibiotikums (Antibiotiki?) wieder hinlegen musste. So matsch, wie ich war, hätte ich eh nicht arbeiten können.

Geweckt wurde ich dann vom sturmklingelnden Paketboten, der zwar Erfreuliches (Pizzastahl für mich) brachte, aber wirklich sehr intensiv klingelte.

Danach war ich wach, aber habe seitdem Kopfschmerzen. Und Zahnschmerzen. Und ich musste abwägen, welche Schmerzen unerträglicher waren und nahm mittags dann doch eine Ibu. Zu Lasten von Kopf und Magen. Damit konnte ich auch nicht weiterarbeiten.

Ich beschloss rauszugehen. Mit Brummschädel und trotzdem noch schmerzendem Kiefer. Ach, was nervt mich das alles.

Ich fühle mich gerade wie auf Entzug – rein physisch; ich hatte noch nicht mal psychisch Spaß damit 😦 Wenigstens half der Kaffee ein bisschen dagegen.

Dann bin ich auch noch total mit dem midi-monsieur aneinander geraten und musste ein paar Tränen vergießen.

Außerdem habe ich in einer Tour Hunger und dabei besonders Appetit auf Milchprodukte, die ich aber Dank Antibiotikum (Antibiotiko?) nur bedingt zu mir nehmen kann.

Wenigstens konnte ich heute Mission:Adventix komplett abschließen, eine Rechnung verschicken und bekam ein tolles Päckchen von meiner Mama.

Aber sonst?! Kacktag! Und arbeiten muss ich immer noch.