Paris

wpid-photogrid_1447496830248.jpgVielleicht bin ich nicht wirklich sprachlos, aber ich habe (noch) keine Worte dafür, was gestern/ heute Nacht in Paris passiert ist. Immer wieder ploppen Gedanken auf. Ich bin erst spät eingeschlafen. Und wach geworden bin ich recht früh mit dem midi-monsieur.

Wir hatten vormittags nichts vor und so erlaubte ich ihm, Fernsehen zu gucken. Und während ich es mir gerade so gemütlich machen und noch eine Runde dösen wollte, fiel mir ein, dass der midi-monsieur ja noch gar nichts von den Geschehnissen wusste. Er ist kein Zapper, sondern guckt eigentlich nur kika, aber uneigentlich hat er rausgefunden, dass am Vormittag auf TV5 Monde auch Kinderprogramm kommt – auf Französisch.

Auf einmal war ich hellwach und erklärte dem Kind, was passiert ist. Wir guckten zusammen Nachrichten, redeten kurz noch darüber und dann wollte der midi-monsieur sich doch lieber ablenken.

Ich fühl(t)e mich den ganzen Tag irgendwie dorschenanner, wie der Hesse sagen würde. Und trotzig:

Nein, ich will mir davon nicht Angst machen lassen. Ich will nicht, dass _die_ (bis zum späten Nachmittag war ja nicht bestätigt, aus welchen Kreisen die Attentäter kamen) mir/ uns Angst machen, dass die Angst vor weiteren Übergriffen oder gar Krieg mich/ uns lähmt.

Jetzt erst recht – leben, genießen, einfach machen.

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