Back to France – Tag 4

Heute hätte es fast gehießen: „Heute habe ich leider kein Foto für Euch.“

Denn als wir losfuhren, regnete es und während wir so fuhren, regnete es noch mehr. Wir sahen zwischendurch vieeeel Gegend. Mit Regen. Dabei war das Ziel eigentlich: Meinen Eltern ein bisschen das Grande Brière, Guerande und die Cote Sauvage bei Croisic zu zeigen.

Nach über einer Stunde Gurkerei durch Gegend mit Regen fuhren wir bei Arzal über die Vilaine und es regnete immer noch. Aber daaa ganz hinten schien es heller zu sein. Ich befragte das Handy, wie die Wetteraussichten in Corisic denn wirklich seien – so direkt am Meer ist es ja oft anders als zehn Kilometer weiter ins Landesinnere. Und siehe da: Dort sollte es sonnig mit einzelnen Schauern sein. Da das besser war als das, was wir in dem Moment gerade hatten, ließen wir es darauf ankommen.

Wir legten einen kleinen Zwischenstopp in Guerande ein, aber dort regnete es auch, sodass wir nur eine kleine Runde durch das durchaus pitoreske Städtchen drehten.
(Wie immer Klick aufs erste Bild für Diashow.)

Quer durch die Marais ging es dann weiter ans Meer. Dort war es zwar ziemlich stürmisch, aber es regnete nicht und so konnten wir am Meer picknicken und den hochpeitschenden Wellen zugucken.
(Klick aufs erste Bild für Diashow.)

Das pustete den Kopf mal wieder so frei, dass mich wieder diese Sehnsucht packte und ich zu meinen Eltern sagte: „Ich wandere in die Bretagne aus.“

Auf den Rückweg schlenderten wir durch Croisic selbst, denn auf einmal kam – tadaaa – die Sonne raus. Ich vermutete ja bereits am „Strand“, dass gerade – dem Vollmond sei dank – grande marée sei, was sich am überlaufenden Hafenbecken bestätigte.
(Klick aufs erste Bild für Diashow.)

Und auf dem Weg nach Hause dann fuhren wir zur goldenen Stunde und bei Sonnenuntergang durch die Marais und das Grande Brière (wo schon der Nebel aufzog, wovon es leider kein Foto gibt) zurück.
(Klick aufs erste Bild für Diashow.)

Auch mit den heutigen Orten verbinde ich vieles. Und ich spüre, was für eine starker Sehnsuchtsort die Bretagne wohl immer für mich sein wird. Allerdings weiß ich nicht, ob ich hier glücklich werden könnte.

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