Back to France – Tag 3

Nachdem der gestrige Tag so haachz war, weil ich nur Neues gesehen habe, war heute so ein Wehmuts-Tag. Es war auch wunderschön, aber weil wir heute an Orten waren, die ich schon einmal gesehen hatte, lösten sie bei mir halt nicht (nur) haachz aus, sondern halt auch das ein oder andere runtergeschluckte Tränchen (im Knopfloch).

Mein Papa, der zu viel Asterix und Obelix gesehen hatte, wollte un-be-dingt Hinkelsteine (aka Megalithen) sehen. Und er hatte sich zwar nicht viel auf die Reise vorbereitet, aber dass diese in Carnac – von uns aus auf der „anderen“ Seite vom Golfe de Morbihan – zu finden seien, hatte er sich angelesen. Und da wollte er heute hin. Das Wetter war zwar nicht so perfekt wie gestern, aber es war sonnig und angenehm. Ideal, um am Rande von Carnac durch die Steine zu wandern.
(Klick auf erstes Bild startet die Diashow.)

Da bin ich vor – ziemlich genau – 97 Monaten zum ersten Mal gewesen. Es war gewissermaßen die zweite Hälfte des zweite Dates mit dem Vater meines Kindes. Und ich habe damals keine Bilder gemacht. Und auch sonst hatte ich kaum eine bzw. eine irgendwie andere Erinnerung von dem Ort. Aber ich triefte damals auch vor Hormonen und war auch sonst nur semi-zurechnungsfähig, weil die Nacht davor nur wenig Schlaf bot.

Von Carnac kommt man ziemlich schnell auf die Presqu’ile de (Halbinsel) Quiberon. Und weil das Wetter immer noch ok war, fuhren wir an die Südspitze der Insel. Also zunächst nach Quiberon selbst, wo die bekennende Tee-Trinker-Familie einen Salon de Thé fanden, der uns Darjeeling im Kännchen bot und wir danach gestärkt ein Kurz-Thalasso-Therapie genossen (aka. Spaziergang am Meer).
(Klick auf erstes Bild startet die Diashow.)

Auf dem Rückweg hielten wir kurz an der Südspitze. Wäre es nicht schon spät und mein Vater nicht einseitig ohne Schuh und auch sonst nicht in einem sehr unrepräsentablen Zustand gewesen, dann hätten wir sicherlich mal geguckt. So konnte ich wenigstens ein Foto machen, dass ich von 97 Monaten auch nicht gemacht hatte:

IMG_5870_wHier fand die erste Hälfte des zweiten Dates mit dem Kindesvater statt. Hier bin ich damals nackt in die kalten Fluten gesprungen – nur ich – der Franzose schwimmt ja nur im Neoprenanzug.

Dann ging es zurück. Aufgrund des Zustandes meines Vaters konnten wir nicht wie geplant in Vannes am Hafen essen gehen, sondern mussten erstmal nach Hause, damit er sich wieder herrichten konnte. Das bedeutete aber auch, dass wir in der Nähe unseres Dorfes essen müssten. Fast hätten wir auch verhungern müssen, denn Montags haben viele Restaurants einfach zu. Aber Galettes gehen immer (O-Ton meine Mutter) und auf Moules-Frites habe ich mich schon seit Tagen gefreut.

2015-10-26 20.29.40_w(Kein Moules-Frites-Bild – ich war zu hungrig.)

2 Gedanken zu „Back to France – Tag 3

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