Stau

Der Tag fing quasi mit Stau an. Mein weniger Schlaf hatte sich zusammen mit der Impfung vom midi-mosnieur aufgestaut zu einem Verschlafen so knappen Aufstehen, dass das Kind sich hätte total beeilen müssen mit seinem wehen und leicht unbeweglichem Arm. Außerdem fiel ja schon die ganze Woche über der Hauptunterricht aufgrund von Krankheit der Klassenlehrerin zwar betreut aber nicht wirklich vertreten aus und so hätte er heute nur eine Stunde Mathe gehabt. Also blieb er zu Hause. Das führte zu einem Stau bei meinen Vorbereitungen für die Flucht aus Frankfurt. Dafür lösten wir den Fruststau beim midi-monsieur, indem er so ein Drache-Kokosnuss-ABC-Buch bearbeitete, ich ihm eine Anlauttabelle ausdruckte und er so endlich Buchstaben lernen konnte.

Danach mussten wir uns etwas beeilen und kamen ohne Stau pünktlich am Bahnhof an, um den Mietwagen abzuholen. Den ganzen Morgen über war aber schon im Radio zu hören, dass es in der Frankfurter Innenstadt weder vor noch zurück ging. Ich wählte schon die Route nach Hause – wir mussten ja noch einladen -, die mich nicht quer durch führte, steckte aber dann doch bald im ersten Stau. Ich wollte ihn umgehen, hatte aber nicht mit einer Vollsperrung rund um die Alte Oper gerechnet. So fuhr ich quer durchs Westend, am Palmengarten vorbei, an der richtigen Einbahnstraße vorbei, noch einmal am Palmengarten vorbei, in eine falsche Einbahnstraße rein, noch einmal am Palmengarten vorbei, um dann letztlich doch wieder auf der Route zu landen, die ich wegen Stau verlassen hatte. Wenigstens lief es nach dem dreimaligen Tangieren des Pamengartens flüssig.

Zu Hause lud ich im Eilvefahren ein, weil ich hoffte, wenn wir vor 15h00 auf der Autobahn seien, dass wir nicht den allerschlimmsten Stau mitnehmen müssten, aber wir standen über 30 km mehr oder weniger im Stau oder zumindest sehr zähem Stop’n’Go.

Es sollte auch die restliche Fahrt nicht übermäßig schnell werden, aber wenigstens kamen wir ungeblitzt – auf der B252 steht mittlerweile in jedem Dorf mindestens ein Blitzer – nach über 4,5 Stunden Fahrt bei meinen Eltern an. Immerhin.

Ein Gedanke zu „Stau

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