Liebster Award

Ich muss ja zwei Sachen gestehen:

  1. Ich habe schon einmal Liebster-Award-Fragen beantwortet.
  2. Auf Catharinas Angebot – sie hat ja gar keinen nominiert – habe ich mich auch ein bisschen gemeldet – und ich hoffe, sie verzeiht es mir -, weil ich ja wegen der Wette ständig Content brauche. ABER ich lese den Liebster-Award auch immer gerne, weil man durch die Fragen den Blog etwas anders kennenlernt. Außerdem blogge ich nun schon so lange (also nicht hier, und es gab auch eine Unterbrechung), dass ich Stöckchen allein aus nostalgischen Gründen toll finde.

Doch jetzt zum Award und ich zitiere mich da einfach mal selbst:

Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen, einfach mal zu sagen: “Mir gefällt, was du da machst!” und Blogs mit weniger als 200 Lesern bekannter zu machen. Die weiteren Regeln sind:

• es werden 11 Fragen gestellt, die man beantworten soll
• man verlinkt den Blogger, von dem man nominiert wurde
• man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
• und stellt diesen dann wiederum 11 eigene Fragen.

Und nun die Fragen vom Kleine-Böcke-Blog (und man merkt ihnen an, dass Catharina sich professionell mit dem Thema beschäftigt):

  1. Seit wann bloggst Du und warum?
    Das hier ist ja mein mittlerweile dritter Blog. Der erste lief nur kurz und den gibt es auch nicht mehr. Den hatte ich 2005 gestartet hatte, weil ich über mein Leben in Frankfurt mit dem ersten Job nach dem Studium schreiben wollte. Aber irgendwie kam ich da nicht so zu und hatte das mit dem Vernetzen auch nicht so verstanden.
    Den zweiten Blog habe ich gestartet, weil Freunde von mir nach Dubai gezogen sind und von da gebloggt haben. Von da kam ich dann über die Blogroll auf andere Blogs und so gab eins das andere und ich dachte irgendwann: Ooch, ich sollte es doch noch mal probieren. Mein Plan war es, meine Sicht auf Frankfurt zu zeigen. Fotos. Zeigen, dass Frankfurt nicht nur Hochhäuser sind – obwohl die schon schön sind. Durchgehalten habe ich aber wieder nur ein knappes Jahr. Die Umstände, die Umstände…
    Den jetztigen Blog habe ich vor nun mittlerweile über zwei Jahren gestartet, weil ich aus „den Umständen, den Umständen“ ausbrechen wollte. Weil ich gerne schreibe. Weil ich merke, dass es mir viel bringt, wenn ich Dinge für den Blog aufbereite.
  2. Hast Du Schwerpunktthemen? Wenn ja, welche?
    Ich würde gerne mehr von Frankfurt zeigen, aber das mache ich dann doch eher auf instagram. Im Blog findet eher mein Alltag statt. Auch wenn ich hin und wieder Geschichten mit dem mini-monsieur schildere, sehe ich mich nicht als „klassische“ Elternbloggerin. Eher so ein bunter Krimskramsladen.
  3. Welche Social-Media-Kanäle benutzt Du zur Vermarktung Deines Blogs am liebsten?
    Naja, ich nutze ja eigentlich nur Twitter. Nicht jeden, aber viele Posts verlinke ich dort einmal. Ganz selten nutze ich auch instagram.
    Auf facebook findet mein Blog nicht statt. Das hat damit zu tun, dass ich hier nicht unter meinem Realnamen blogge. (Auch wenn sich sich diese strikte Trennung immer mehr aufweicht.)
  4. Weiß Dein Real Life (Familie, Freunde, Kollegen) von Deiner Bloggertätigkeit? Falls ja, wie war die Reaktion?
    Mittlerweile wissen mehr Freunde, die ich länger kenne, als ich blogge, dass ich blogge. Aber von denen kennen, glaube ich, nur zwei die URL meines Blogs. Meine Familie weiß es nicht. Meine Mutter könnte es wissen, weil sie mir auf instagram folgt.
  5. Bilder der eigenen Kinder im Internet veröffentlichen – ja oder nein?
    NEIN NEIN NEIN!!! Ich habe mich dazu schon einmal ausgelassen.
    Der mini-monsieur ist da – obwohl ich das gar nicht so thematisiert habe – selbst schon total sensibel und jedes Mal, wenn ich mit dem Handy ein Foto von ihm mache, will er es anschließend autorisieren („Du musst mir das zeigen, sonst musst du es löschen.“) und ermahnt mich: „Aber nicht ins Internet schicken.“
  6. Irgendwelche Bloggingtrends, die Du spannend findest und mal ausprobieren möchtest?
    Es gibt Bloggingtrends? So was – wie so fast jeder Trend – geht ja immer an mir vorbei und ich erfahre davon, wenn die Welle schon verebbt ist.
  7. Ausrichtung des Blogdesigns auf Desktop oder Mobile?
    Darüber habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht. Obwohl ich ja auch Kunden beruflich zu Webauftritten berate, habe ich da bei meinem Blog nicht drauf geachtet. Ich habe einfach ein WordPress-Design genommen, dass mir gefällt. Aber wenn ich es selbst auf dem Handy angucke, habe ich das Gefühl, dass es auch auf Mobile Devices ganz passabel funktioniert.
  8. Wie erstellst/bearbeitest Du Deine Blogbilder (Art der Kamera, Bildbearbeitungsprogramm)?
    Meine Bilder mache ich entweder mit meinem smarten Telefon oder mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (Canon EOS 400D). Zum Teil bearbeite ich die Fotos am Handy oder mit Photoshop Elements.
  9. Mit welcher Firma/für welches Produkt würdest Du gerne einmal eine Blogkooperation eingehen?
    Ich blogge ja hier privat und für mich. Ich muss keine Kooperationen machen. Meine Reichweite ist dafür auch viel zu klein. Und wenn etwas an mich herangetragen würde, würde ich es mir auch sehr genau überlegen. Ich bin da auch von meinem Job her ziemlich kritisch: Passt die Firma/ das Produkt zu mir? Welchen Mehrwert habe ich? Welchen die Firma? Ist es ein Win-Win-Geschichte?
  10. Warst Du schon einmal auf einem Bloggertreffen? Wenn ja, welchem?
    Nein, noch auf keinem. Allerdings lerne ich so peu à peu den einen oder anderen Blogger/ Leser persönlich kennen. Und das mag ich sehr, weil ich – auch wenn ich Blog- und reale Identität (noch) voneinander trenne – es spannend finde, die Menschen dahinter kennenzulernen, und ab einem gewissen Moment auch diese Anonymität des Internets nicht mag.
  11. Für selbstgehostete Blogs: Plugins oder Code-Gebastel?
    Hier ist nichts selbstgehostet…

Und nun soll ich auch Blogger nominieren?! Wen denn bloß? Eigentlich mag ich keine Stöckchen schmeißen, aber ich wäre doch schon sehr sehr neugierig, wie die folgenden Bloggerinnen meine Fragen beantworten:

Das sind jetzt keine 11 und auch nicht zwingend Blogs mit weniger als 200 Lesern. Und vielleicht ist ja die/der eine oder andere meiner Leser dabei, die/der gerne mitmachen möchte: Bitte, greift nur zu! Die nachfolgenden Fragen stehen allen offen!

Et voilà, die 11 gefürchteten Fragen (die Fragen vom letzten Mal kann ich ja nicht nehmen):

  1. Wie sehr trennst Du Web und Wirklichkeit?
  2. Arbeitest Du angestellt oder selbstständig/freiberuflich?
  3. Möchtest Du mit Deinem Blog Geld verdienen? Oder tust Du es schon?
  4. Warum hast Du (k)eine eigene Domain?
  5. Kannst Du Dir vorstellen auch noch in 10 Jahren zu bloggen?
  6. Welche Apps sind auf dem Startscreen von Deinem Smartphone zu finden?
  7. In welchen Social-Media-Kanälen bist Du noch zu finden? Und unter welchem Namen?
  8. Wie wichtig ist Dir Deine Statistik (Leser- und Besucherzahlen, Suchbegriffe etc.)?
  9. Was würdest Du mit Deiner Zeit machen, wenn Du nicht bloggen würdest?
  10. Wie steht Deine Partnerin/ Dein Partner zu Deinen Social-Media-Aktivitäten (Blog, fb, ig, Twitter, etc.)?
  11. Was hast Du durch Bloggen (über Dich) gelernt?

6 Gedanken zu „Liebster Award

  1. Hallo! Na klar verzeih ich Dir, ich hab doch explizit zum Melden aufgefordert ;-). Lieben Dank für Deine tollen Antworten, die einen Blick hinter die Blog-Kulisse erlauben. Viele Grüße, Catharina von den Kleinen Böcken

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