Shorties

Ich war vor zehn Tagen zum letzten Mal im Büro. Muss aber noch einmal hin, um meine Sachen abzugeben und meine Sachen mitzunehmen. Hmmm…

Die Hitze und die freie Zeit führen dazu, dass ich einen ziemlich verdrehten Tagesrhythmus habe. Ich stehe zwar früh auf, damit der mini-monsieur in den Kindergarten kommt bzw. kam, aber irgendwann im Laufe des Tages schlafe ich dann trotzdem irgendwann irgendwo ein. Das Resultat: Ich bleibe dann meistens so bis 2h00 mindestens wach.

Aber immerhin war ich bislang – also im Juli – einmal pro Woche schwimmen. Diese Woche noch nicht, da ich menstruiere.

Vergangenen Samstag war Sommerfest im Kindergarten inklusive Verabschiedung der Schulkinder bzw. Übergabe der Schultüten. Dieser ganze Nachmittag war symptomatisch für das vergangene halbe Jahr in diesem Kindergarten: unorganisiert, lieblos und nicht immer den Kindern gerecht werdend. Die Aktionen waren sehr auf „wir lassen mal machen“ ausgelegt und die Übergabe der Schultüten war sehr lieblos bzw. „ruckizucki“ wie es der mini-monsieur nannte. Dass man bei 24 Schulkindern nicht jedem einzelnen 5 Minuten Raum geben konnte, war das eine, aber dass drei Erzieher durch die Kinder wuselten und ihnen die Schultüten einfach in die Hand drückten, ohne dass das einzelne Kind den Moment wenigstens kurz für sich genießen konnte, war schon sehr frustrierend.

Frustrierend ist auch die Sache mit der OP des mini-monsieurs. Die fand nämlich nicht statt. Das fing schon damit an, dass er zum Vorgespräch mit der Anästhesistin anschleichenden Rotz hatte und sie meinte, wenn es schlimmer würde, ginge es nicht. Es verschlimmerte sich bis zum Wochenende, ist aber seitdem auf dem Rückzug, sodass der HNO am Montag meinte, dass die Polypen trotzdem raus könnten. So sehr ihm vom Kopf her klar ist, dass die Polypen raus müssen, so sehr stresste ihn die ganze Sache – verständlicherweise. Dass dann am Vortag der Papa schon da war und dass gerade auch irgendwas rumgeht, war sicherlich nicht einträglich und das Resultat wurde 9 Stunden bevor wir in der Klinik sein sollten verkündet: „Mama, ich habe gekotzt.“ Tja und das tat er dann bis 3 Stunden vor Klinik-Termin und eine Stunde vor Aufstehen, sodass ich den OP-Termin absagen musste. Jetzt bleibt abzuwarten, ob die OP noch vor dem Schulanfang stattfinden kann (was toll wäre).

Jobtechnisch bin ich gerade sehr guter Dinge. Durch das Wiederbeleben von Kontakten habe ich die Möglichkeit direkt auf freiberuflicher Basis zu arbeiten. Jetzt schwirrt mir zwar etwas der Kopf – Anmeldung beim Finanzamt, Versicherung, KSK, Stundenlohnrechnung, richtige Rechnungstellung -, aber es könnte gut werden. Und dank der Möglichkeit meinen ALG-I-Bezug zu unterbrechen, könnte das auch finanziell interessant sein. Und die Aufgaben sind spannend. Jippie, endlich wieder inhaltlich arbeiten.
Falls hier jemand Bedarf an einer Medical Writerin hat, bitte einfach melden.

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