Wenn nicht jetzt, wann dann?

Ich gehöre ja tendenziell zu der Fraktion „Nicht quatschen. Machen“. Zumindest für Außenstehende sieht es oft so aus, als hätte mich jetzt gerade der Hafer gestochen. Dass dem vermeintlich unreflektiertem Aktionismus oft eine lange Denkphase vorausging, wissen nur die wenigsten, weil ich halt nicht so viel „quatsche“ – zumindest über sowas. Aber es ist besser bzw. der Kreis der Wissenden ist etwas größer geworden.

Letztens habe ich aber hier auf dem Blog gequatscht. Für meine Verhältnisse ziemlich viel. Also soviel, dass es mich irgendwie in Zugzwang gebracht hat. Irgendwas musste geschehen. Am besten gestern. Und irgendwie hatte das Universum ein Einsehen und hat mir ein paar Entscheidungen abgenommen (ich schrieb schon ein wenig darüber):

Wohnung: Eine Freundin wird bei uns einziehen. Damit müssen wir nicht umziehen (und Geld für einen Umzug ausgeben, das ich gar nicht habe).

Job: Die Kündigung ist jetzt nicht oberknalle, aber auch nicht wirklich schlimm. Und ich stecke so voller Tatendrang und Ideen, wie schon lange nicht mehr. Alles hat seine Zeit.

Äußeres: Ich habe es getan: Ich habe mir blaue Haarfarbe bestellt.

Sport: Es kann sich ja nun wirklich nicht alles auf einmal ergeben. Aber ich postuliere jetzt mal hier, dass ich die Sommermonate, wenn der mini-monsieur im Hort ist, vormittags nutzen werden und schwimmen gehe. (Nagelt mich drauf fest, bitte.)

Kopf: Durch die Kündigung werde ich mich in der nächsten Zeit mit vielen mir neuen Dingen beschäftigen müssen. Zum Beispiel mit einem Business-Plan. Und vielleicht mit einer patentrechtlichen Geschichte.

Und seitdem nun die Dinge so schön in Bewegung geraten sind, habe ich einen Ohrwurm, der auch gerne noch ein bisschen bleiben darf:

Wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn nicht hier, sag mir wo und wann?
Wenn nicht wir, wer sonst?
Es wird Zeit.
Komm wir nehmen das Glück in die Hand.
(Höhner)

3 Gedanken zu „Wenn nicht jetzt, wann dann?

  1. Mir fällt ja dazu dieser Song ein:

    Aber was wenn alles gut geht,
    was wenn jeder Plan gelingt,
    was ist wenn wir feiern können,
    weil jetzt endlich alles stimmt,
    und was wenn wir ganz oben stehen
    und dabei bleiben wer wir sind,
    was wenn alles gut geht,
    was wenn alles gut, gut geht!

  2. Pingback: Wir machen blau | Groß-Stadt-Ansichten

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