Mein 2001

Ich mag ja Stöckchen. Keine Ahnung, ob das old-school ist, aber ich finde das interessant, an verschiedenen Stellen über das gleiche Thema lesen zu können.
Frau Brüllen stellte letztens ihr 1997 vor und wer wollte, konnte sich quasi ein personalisiertes Stöckchen aka Jahreszahl zuwerfen lassen. Da habe ich hier gerufen und mir wurde 2001 zugeteilt.

Die Regel: Anhand fixer Stichpunkte soll jede ihr zugewiesenes Jahr beschreiben. Ich muss gestehen: Ich bin nicht gut im Erinnern. Und 2001 ist 13/14 Jahre her und das sind auch immerhin gut ein Drittel meines bisherigen Lebens, da musste ich doch auf ein paar Hilfsmittel (Tagebücher, Studienbuch, Leporello meines alten Filofax-Imitats, Arbeits- und Mietverträge, CD-Sammlung) zurückgreifen. Gemessen an den Zeiten davor und auch danach, waren meine Jahre als Biochemie-Studentin – und in diese Zeit fällt das ausgewählte Jahr – äußerst brav und fast langweilig.

Alter: Da ich im Januar Geburtstag habe, war ich quasi das ganze Jahr 24.

Beziehung: Verheiratet (seit Nov. 1999) und mein damaliger Mann war auch wieder da, wenn auch beruflich viel unterwegs, sodass wir uns in der Planung unserer nachträglichen kirchlichen Trauung (Mai 2001) und der dazugehörigen Party befanden.

Beruf: Als studierende Ehefrau eines hart arbeitenden Mannes musste ich nicht arbeiten, sondern durfte mich voll und ganz meinem Vordiplom widmen, denn 2001 befand ich mich ein bisschen im 3., aber vorrangig 4. und 5. Semester Biochemie. Da in Bielefeld die Biochemie in der chemischen Fakultät angesiedelt ist, musste ich für Anorganische, Organische, Physikalische und Biochemie büffeln. Ich weiß noch, dass ich die Prüfung für Anorganische Chemie bereits Ende 3. Semester, also im Januar 2001 und damit ein Semester früher machte als üblich, weil ich keinen Bock hatte für vier Fächer parallel zu meinen Hochzeitsvorbereitungen zu büffeln. Aber wie ich meinem Studienbuch entnehme war ich im 4. Semster (SoSe 2001) ziemlich scheinfrei und musste „nur“ noch die Vordiplomsprüfungen in Biochemie und Organischer Chemie (jeweils im Juli) und Physikalischer Chemie (Oktober) ablegen.
Gemäß Studienbuch passierte im WS irgendwie nicht viel. Einige Kurse wie OC II und Bioanorganische Chemie kann ich nachvollziehen, aber das wäre etwas wenig. Naja. irgendwas werde ich gemacht haben 😉

Musik: Der Kalender sagt, dass ich auf einem Ärzte- und einem Depeche-Mode-Konzert gewesen bin. Das passt ganz gut. Vermutlich war auch viel Radio-Allgemeines-Gedudel dabei.

Haare: ein sehr kurzer labortauglicher Bob und blond

Sport: Hin und wieder Unisport. Aber insgesamt zu wenig. Was wohl auch viel an den langen Labortagen lag: 8 Uhr rein und 18 Uhr raus. Da war der lange Weg vom Chemiezahn zur Mensa teilweise die einzige längere Bewegung zu Fuß. Aber gelegentlich sind mein damaliger Mann und ich zusammen Mountainbike gefahren.

Aufenthaltsort: Labore der Chemie-Fakultät der Universität Bielefeld

Wer auch mitmachen möchte, melde sich einfach via Kommentar.

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