Liebes Tagebuch am Fünften (Juli)

Wie jeden Monat fragt Frau Brüllen: WMDEDGT?

Gestern war Veranstaltung für den Kunden in Berlin. Eine Preisverleihung. Nach Fußballspiel und Essen (in dieser Reihenfolge) sitzen wir noch in gemütlicher Runde zusammen und lassen den Tag Revue passieren. So wird es tatsächlich

0h50 als ich auf dem Zimmer bin und

1h25 bis ich Bett liege.
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6h00 Verdammt, ich habe vergessen, den Wecker vom Diensthandy zu ändern. Ich tapse durchs ganze Zimmer und fürchte, dass ich jetzt wach bin. Doch ich schlafe noch mal ein.

7h00 Richtige Weckzeit. Ich höre den Wecker. Werde aber erst um

7h44 wach. Jetzt schnell raus. Frühstück kann ich eh vergessen.  Denn für meinen Rückflug ist um 9h15 Boarding. Ich dusche also in Ruhe, packe die letzten Sachen ein.

8h20 Ich überlege noch, ob ich wenigstens noch einen Kaffee im Hotel trinke, wenn ich schon das *****-Frühstücksbuffet verpassen muss. Aber so richtig Durst und Hunger habe ich noch nicht. Also checke ich aus und steige ins Taxi.

8h40 Ich bin am Flughafen Tegel. Wie jedes Mal hier schwanke ich zwischen: „Oh, so schön kurze Wege“ und „Irgendwie etwas piefig für ne Hauptstadt“. Ich gehe durch die Sicherheitskontrolle. Im Gegensatz zum Hinflug muss ich mich abtasten lassen und den Koffer aufmachen. Ist Berlin jetzt nun strenger (und sicherer)?

9h25 Ich sitze im Flieger. Ich habe erfreulicherweise einen Fensterplatz – direkt hinterm heiligen Vorhang.
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Was dazu führt, dass ich nichts vom Sicherheitsballett sehe. Was nicht tragisch ist. Trotzdem mache ich mir den Spaß, den Vorhang so zu heben, dass ich die Stewardess sehen kann. Das merkt diese auch und so dürfen die ersten Reihen der Holzklasse auch noch erfahren, wie die Atemmasken funktionieren.

9h45 Pünklichst ist der Flieger auf der Startbahn. Berlin verabschiedet sich mit Regen. Das macht sich leider auch beim Steigflug durch die Wolken bemerkbar: Luftlöcher, örgs.

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10h20 Wir sinken durch Wolken. Ich find’s toll, wenn nur endlich der Druckausgleich fürs rechte Ohr ginge.

10h30 Plopp! Jippie!
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10h45 Trotz Landung auf der Außenbahn sind wir überpünktlich am Gate. Allerdings bin ich dank Gate JWD 34 und der Überlegung, ob ich beim Gin-Angebot im Duty-Free-Shop zuschlage erst um

11h05 in der großen Halle. Während ich in die S-Bahn steige (wann werde ich mir endlich merken, dass an Gleis 1 die Bahnen stadteinwärts fahren?), mache ich ein Marktdate mit den messieurs aus.

11h45 Ich bin auf dem Markt und stelle mit Schrecken fest, dass es heute keine Waffeln gibt. Wenn das mal keine Tränen beim mini-monsieur gibt. War das doch der Köder.
Doch es scheint nicht schlimm zu sein. Ein Bratwurst ist auch ok. Wir kaufen noch ein paar leckere Sachen. Ich will unbedingt eine Echinacea mitnehmen und der mini-monsieur befindet die gelben Kiwis für zu lecker, als dass wir nicht wenigstens zwei mitnehmen (und dazu zwei Kiwilöffel) müssen.

13h45 sind wir mit Sack und Pack zu Hause. Mir tut der Hals weh nach dem gestrigen Tag in fast ausschließlich vollklimatisierten Räumen. Und müde bin ich auch.

14h20 Während ich den Nachmittagssnack richte, sammelt der mini-monsieur Bastelsachen zusammen. Er hat einen Plan. Und der monsieur und ich Hunger. Naja, Appetit auf Kuchen und Beeren.
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15h15 Flugzeug ist fertig und ich habe total abgebaut. Ich muss mich hinlegen.

16h30 Ich werde wach, weil es klingelt. Möglicherweise der Paketbote. Aber dann höre ich eine bekannte Stimme. Eine Freundin, deren Tochter mit dem mini-monsieur in den Kiga geht. Sie brauchen Werkzeughilfe, um den Kinderfahrradsattel höher zu machen. Mein Kind freut sich über den Spontanbesuch und lädt seine kleine Freundin ein dazubleiben. Die kleine Schwester hat keine Scheu und geht direkt ins Kinderzimmer. Mutter und große Tochter folgen. Und während die drei Kids spielen, können wir quatschen. Ist eh überfällig.

17h50 Der mini-monsieur braucht noch Bewegung als der Besuch los will und so begleiten wir sie noch nach Hause. Die Kinder per Pedale.

18h30 Wie immer mal wieder Samstags gehen wir erst jetzt einkaufen.

20h30 Nicht nur, dass das Wetter nicht nach Grillen ruft, sondern auch, weil es mich danach gelüstet, gibt es Spaghetti Carbonara. Das Kind ist total k.o. und schläft fast beim Essen ein. Er isst gut und legt sich dannn aufs Sofa. Ich soll kuscheln kommen. Ich ahne schon, dass es einer der wenigen Tage im Jahr sein wird, an dem er mit ungeputzten Zähne schlafen wird. Und so ist es auch.

21h20 Der mini-monsieur schläft. Und da ich bei dieser WM so gut wie jedes Spiel gesehen haben, muss es heute wenigstens eins sein. Also mache ich es mir um

22h00 vor dem Fernseher gemütlich, bis das Spiel am 6. für die Holländer glücklich endet.

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