Letzter Kurtag

*** Ab nach Hause ***

Heute war nicht mehr wirklich Kur. Keine Anwendung, keine Arztvisite. Nur noch ein letztes Frühstück und Abschiednehmen. Ich habe keinen wirklichen Hunger und der mini-monsieur auch nicht. Irgendwie fühle ich mich gehetzt, obwohl wir bis 10h10 Zeit haben – also mit allem.

Das Frühstück muss wie immer um 9h00 beendet sein. Die letzten Sachen hatte ich auch schon gepackt. Eigentlich musste nur noch das Zimmer geleert werden. Wir haben eine Trolley, eine halb-mittelgroße Sporttasche und einen Rucksack als Handgepäck. Leicht ist was anderes. Um 9h20 gebe ich Schlüssel und Fernbedienung ab. Und dann warten wir in der Lobby auf den Bulli, der uns zum Bahnhof bringen soll. Lustigerweise fahren mit uns eine Mutter und ihr Kind, die wir schon auf der Hinfahrt kennengelernt haben, mit denen wir aber während der Kur nur wenige Berührungspunkte hatten. Obwohl sich die beiden Jungs super zu verstehen scheinen.

Wir verabschieden uns von denen, die vor uns fahren und von denen, die noch bleiben, als wir dann endlich aufbrechen. Ich bin schon berührt, aber mir ist nicht nach Tränen. Nur, als der mini-monsieur mit den zwei Brüdern in einer Dreierumarmung steht, rührt mich das sehr. Bei denen, die mir wichtig geworden sind, bin ich mir sicher, dass wir Kontakt halten werden.

Die Zugfahrt bis Nürnberg verbringen wir mit der anderen Mutter und ihrem Sohn. Dann steigen wir aus für anderthalb Stunden und treffen uns mit meiner Tante, die ich seit der Hochzeit meines kleinen Bruders (2008) nicht mehr gesehen habe.

Die restlichen zwei Stunden bis Frankfurt vergehen recht schnell. Im Gegensatz zu heute morgen in Bodenmais ist es hier wirklich warm. Sonne satt empfängt uns. Und weil ich fertig bin und mir Trolley, Sporttasche und Rucksack zu schwer sind, um sie durch den Frankfurter ÖPNV zu zerren, nehmen wir uns ein Taxi.

Oberirdisch vom Süd-Bahnhof zu uns zu fahren hat schon was. Gefühlte 1.000 Baustellen sind in den vergangenen drei Wochen aufgeploppt. Dafür scheint der EZB-Neubau keine Baustelle mehr – zumindest von außen. Das Gerüst ist ab.

Zu Hause angekommen freue ich mich über den explodierten Balkon – sprich, alles grünt und sprießt. Der mini-monsieur und ich unternehmen eine kleine Radtour und dann fühle ich mich auch schon wieder angekommen. Um 20h45 kommt der monsieur.

Und für alle, die es interessiert: Ein Kur-Resüme kommt auch noch 🙂

2 Gedanken zu „Letzter Kurtag

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