Kurtag 19

*** Lange nicht mehr so gefühlt ***

Gestern Abend war nicht gut. Also schon gut, aber leider nicht ganz nebenwirkungsfrei. Heute Morgen bin ich weit entfernt von fit. Aber wenigstens ist Samstag und damit anwendungsfrei. Der mini-monsieur ist zum Glück nicht sonderlich scharf aufs Frühstück. Zumal wir auch noch Brötchen und Banane im Zimmer haben. Ich ärgere mich, dass ich gestern meine Wasserflasche vergessen habe, denn es meldet sich Durst. Etwas ist noch da, aber das reicht nicht aus. Also ist klar, dass ich mich irgendwie fit und frisch machen muss. Während ich dusche, zieht sich das Kind an. Sodass wir um 9h45 das Zimmer verlassen, um Wasser und dem Kind einen Kakao zu holen. Danach will ich an die frische Luft und schlage vor, in den Ort zu gehen. Der mini-monsieur ist willig und hat die Ambition, den hiesigen Spielwaren-Einzelhandel zu unterstützen. Wir besorgen Fleischkäs-Semmel und danach kauft sich das Kind von SEINEM Geld ein Spielzeug.

Das Wetter ist gut und für morgen ist wieder Regen angesagt. HEUTE ist somit unsere letzte Chance, mit der Sommerrodelbahn zu fahren. Ansonsten müssen wir solange bleiben, bis wir damit gefahren sind (O-Ton mini-monsieur). Also gehen wir recht zügig nach dem „Shopping-Exzess“ Richtung Mittagessen. Heute schmeckt es weder dem mini-monsieur noch mir. Das einzig Gute sind die Erdbeeren und dass ich daran denke, das Mittagessen für morgen nachzubestellen. Mein Plan, mich anschließend noch mal kurz hinzulegen, wird von ein paar Wolken durchkreuzt. Ich fürchte, dass es später am Nachmittag doch noch regnen wird. Ich rufe direkt bei der Sommerrodelbahn an und kläre, dass sie heute geöffnet ist. Als der mini-monsieur das mitbekommt, gibt es kein Halten mehr. ASS einwerfen, Rucksack packen, Wanderstiefel an und los zur Bimmelbahn (der einzigen Möglichkeit zum Silberberg ohne Laufen zu kommen).

Als wir in den Sessellift steigen, kommen ein paar sehr graue Wolken bedrohlich nahe. Ich fürchte schon, dass wir nur eine Fahrt genießen können. Die Fahrt ist ein großer Spaß – für uns beide.

2014-05-10 13.21Und so habe ich kein Problem, in eine zweite Fahrt zu investieren. Jippiee….

2014-05-10 13.21.57Danach gibt es noch Eis für uns beide, eine kleine Motoradfahrt für das Kind und dann kommt schon wieder die Bimmelbahn, die uns vom Berg zur nächsten Station bringen soll: Es geht einmal quer durch den Ort zu den Joska-Werken. Wow, Glas, egal, wohin das Auge schaut…

IMG_4083_ba IMG_4088_ba IMG_4092_ba IMG_4094_ba IMG_4096_ba2014-05-10 15.25.12 2014-05-10 15.23.59 2014-05-10 15.37.57Wir kommen gerade pünktlich zum Start der Kinder-Edelsteinsuche, bei der der mini-monsieur zwei (weitere) schöne Halbedelsteine findet.

IMG_4087_baIn der Glasausstellung verbreitet das Kind vorübergehend schlechte Laune, weil er keinen Bock hat. Das ändert sich erst, als mir beim Anblick des Glas-Gravierers die Idee kommt, Andenken für die Familie zu besorgen. Der mini-monsieur ist also mit dem Auswählen der geeigneten Gläser für Mama, Papa und sich selbst abgelenkt.

Danach geht’s auf den wirklich tollen Spielplatz.

2014-05-10 15.30.34 2014-05-10 15.40.34Eine Stunde haben wir Zeit. Ich treffe noch zwei weitere Mütter, mit denen wir dann auch zurückfahren. Aufgrund der noch nicht gleichmäßig ausgetauschten Handy-Nummern findet ein lustiger und etwas komplizierter Informationsaustausch statt, wer sich denn nun wann und wo trifft, damit wir endlich mal wieder was Gewürztes essen können das abendliche kalte Buffet heute Buffet sein lassen können. Bis um 18h00 an der Rezeption habe ich noch Zeit, die Wäsche in die Maschine zu schmeißen. Dann setzen sich neun Erwachsene und elf Kinder in Marsch, eine Pizzeria zu erstürmen. Als das erste Restaurant der Wahl Kapazitätsprobleme hat und die zweite Pizzeria in direkter Nähe gar nicht auf hat, verabschiedet sich ein Erwachsener und die gute Laune bei den Kindern. Nun gilt es, „nur noch“ für 19 hungrige Mäuler Platz zu finden. Da die dritte Pizzeria gut 15 Gehminuten entfernt ist, rufen wir erstmal an. Und haben Glück.

Es ist ein netter Abend unter Müttern mit Kindern. Das Essen ist lecker und gewürzt. Problematisch ist nur, dass die Kinder – logischerweise – immer müder wurden (jaja, nach müde kommt doof) und dass es, als wir gehen wollen, in Strömen regnet. Und zur Klinik sind es locker 20-30 Minuten Fußweg. Wir knobeln also hin und her, ob wir uns Taxen bestellen oder durch den Regen spazieren oder ob uns wer abholen kann. Schließlich kommt eine andere Mama mit dem Auto und holt zwei Mütter ab. Mit drei Autos kommen sie dann zurück, um uns abzuholen.

Trocken und satt sind wir wieder da. Und während ich schnell die Wäsche hochhole, soll sich der mini-monsieur umziehen. Aber er ist so k.o., dass ich ihn halb eingeschlafen und halb ausgezogen auf seinem Bett finde. Wir machen den Rest zusammen, putzen die Zähne und dann ist er auch schon eingeschlafen.

Jetzt muss ich nur noch die Wäsche aufhängen.

Ein Gedanke zu „Kurtag 19

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