Liebes Tagebuch am Fünften (Mai) – Kurtag 14

*** Die Woche startet ruhig ***

Auch heute fragt Frau Brüllen wieder: WMDEDGT? Das beantworte ich auch in der Kur 🙂

Der Tag fängt damit an, dass ich zwar k.o. bin, aber nicht richtig zur Ruhe komme. Eigentlich zu spät (für das, was mir in den Knochen steckt und mit Blick darauf, dass ich heute um 8h00 den ersten Termin habe) mache ich um

0h45 das Licht aus. Die Nacht ist gestückelt. Der mini-monsieur scheint noch im Wandermodus. Er wandert zu mir, stellt aber fest, dass ihm das zu eng ist. Also wandere ich ins andere Bett. Irgendwann wandert er dann doch wieder hinterher. Durchschlafen ist was anderes.

7h05 Ich werde von allein – naja, vermutlich vom Lärm auf dem Flur – wach. Und stelle panisch fest, dass ich aufstehen muss wir aufstehen müssen. Mein Handy hätte erst in 40 Minuten das erste Mal zum Wecken angesetzt. Der mini-monsieur ist fertig. Er mag nicht aufstehen und am liebsten würde ich ihn liegen lassen und ihn erst nach meinem Termin wecken. Aber das würde zeitlich auch total knapp. Mehr schlecht als recht steht er auf und um

7h25 sitzen wir beim Frühstück. Ich habe noch nicht wirklich Hunger. Weiß aber, dass ich was essen muss, wenn ich das Aquatraining, das heute noch ansteht, überstehen will.

7h55 Der mini-monsieur ist in der Betreuung und ich gehe hoch, um mir einen Vortrag übers Trinken anzuhören. Danach gehe ich kurz aufs Zimmer, schnappe mir meinen Bademantel und gehe langsam Richtung Schwimmbad. Ich bin froh, dass ich heute nicht mehr Termine habe. Und so habe ich seit

9h30 offiziell nichts mehr zu tun, außer mich zu entspannen. Ich habe mich nur wieder zur Meditation verabredet. Und zum Wäschewaschen eingetragen. Ich dusche und packe meinen Rechner und Wasserflasche ein, denn im Zimmer kann ich jetzt nicht schreiben, da die Reinigungsfrauen unterwegs sind und vor dem Zimmer ein Gerüst steht, auf dem gearbeitet wird.

11h45 Ich hole den mini-monsieur zum Mittagessen ab. Bis wir auf dem Zimmer sind, ist es

12h35 In einer viertel Stunde habe ich eine Waschmaschine reserviert. Das Kind will auf dem Zimmer bleiben, während ich nach unten gehe. Mir tut der eine Zeh so komisch weh und ich überlege beim Arzt vorstellig zu werden. Verwerfe das wieder, weil ich mir den Tag nicht damit versauen möchte.

13h55 Ich bringe den mini-monsieur wieder in den Kiga, hole meine Wäsche, hänge sie auf und gehe dann auf die Terrasse. Es ist schön sonnig. Fast vergesse ich die Zeit. Zum Glück findet mich meine Meditationspartnerin und wir sind um

15h00 pünktlich bei der Farbmeditation. Diesmal bin ich schon zwischeb Rot und Orange das erste Mal kurz weg. Gelb bekomme ich noch mit, aber Grün bis Dunkelblau verschlafe ich. Beim Lila werde ich wach und fühle mich so erholt, dassich am liebsten aufspringen würde. Das wäre aber den anderen gegenüber unfair.

15h45 Meine Meditationspartnerin und ich beschließen, dass wir ein Stückchen ein Teilchen was Süßes vom Bäcker brauchen und machen auf dem Rückweg einen kleinen Schlenker.

16h10 Als ich den mini-monsieur abhole, ist er nur mäßig begeistert. Dabei habe ich das gemacht, damit er sich noch ein Eis holen kann. Als ich ihm das erkläre, kommt er mit. Auf der Terrasse genießen Groß und Klein die Sonne. Später ziehen die Kids ab Richtung Spielplatz. Dort finde ich mein Kind um

17h20 am Trampolin – wo sonst. Wir hüpfen ein bisschen zusanmen und gehen dann zum Abendessen.

18h30 sind wir wieder auf dem Zimmer. Mit der zweiten Ladung Wäsche. Ich sortiere die Trockner- und Nicht-Trockner-Wäsche, damit ich um

19h00 meine Trockner-Reservierung nutzen kann. Als ich wieder im Zimmer bin, spielen der mini-monsieur und ich diverse Spiele, die wir mithaben mehrfach durch. Bis uns um

20h15 der monsieur daran erinnert, dass heute der Papy (der französische Opa) Geburtstag hat. Wir rufen an und singen ein Ständchen. Danach will der mini-monsieur noch kurz mit dem Papa sprechen.

20h35 Das Kind kuschelt sich ins Bett und schläft zügig ein. Ich gehe runter und hole die trockene Wäsche. Dann gehe ich runter, um den Abend ausklingen zu lassen.

23h00 Das Kind schnarcht. Ich falte die Wäsche. Und ich habe Hunger. Großen Hunger. Die gestrige Wanderung hat den Verbrenner angeworfen. Auch, wenn ich morgen früh auf die Waage muss, muss ich was essen. Mit knurrendem Magen kann ich nicht schlafen.

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