Zeig uns Deine Stadt – März

Dieses Mal auf dem letzten Drücker. Dabei fing der März so vielversprechend an für das diesmonatige Thema des „Zeig uns Deine Stadt“-Projekts. Seit Wochen blüht und grünt es. Aber irgendwie bin ich seit Anfang des Monats mit dem Eltern-Protest für die Hebammen beschäftigt. Das nimmt schon recht viel Zeit in Anspruch und wenn ich nicht freigestellt wäre, wüsste ich nicht, wie ich das wuppen sollte. Naja, würde ich wohl weniger machen. Außerdem kam dann noch mal ein kleiner Anflug von Winter und kalt und Wolken und sooo überhaupt nicht frühlingshaft, dass ich wieder die Kamera zu Hause lies. Und nun ist schon der 31. und es ist bewölkt und so. Also müssen diesen Monat ein paar „Sankt Martins“ (der mini-monsieur sagt das immer statt Smarties) herhalten, die ich so im Laufe des Monats geschossen habe:

Schön, wenn die Morgensonne zwischen den Bäumen durchblinzelt

2014-03-29 09.48.05Die orange-farbenen Schirme und der strahlend blaue Himmel könnten zu einem Frühsvhoppen verführen …

2014-03-29 09.47.48Die Stadtteilkirche wird renoviert und irgendwen hat da wohl der Hafer gestochen die Frühligssonne gekitzelt:

2014-03-29 10.41.082014-03-262014-03-26 17.29.312014-03-29 10.41.182014-03-29 10.41.29Das hat schon Wirkung.

Allerdings möchte ich nicht Anwohnerin sein: Wenn da der Wind durchgeht, gibt das ein Klatschen und Klappern, das sicherlich nicht sonderlich schlaffördernd ist 😀

Ich piepse, also bin ich

Der monsieur und ich haben jeder ein smartes Telefon. Gleiche Marke, gleiche Serie, nur einmal in groß und einmal in klein. Wir haben sogar den Fernseher der gleichen Marke und können mit der Remote-App den anderen beim Fernsehen ärgern den Fernseher ansteuern, wenn wir mal wieder die Fernbedienung verlegt haben. Aber worum es mit eigentlich geht:

Ich mag mein Smartphone und es erleichtert auch manche Dinge. Zum Beispiel bin ich derzeit sehr aktiv bei dem Elternprotest für die Hebammen involviert. Da die Diskussionen fast ausschließlich über fb laufen, ist es einfach praktisch, sich auch von unterwegs einbringen zu können. Auch jetzt, in der Zeit ohne Laptop, ist hilfreich. Ich nutze es tatsächlich auch zum Telefonieren (mittlerweile gebe ich fast ausschließlich meine Handynummer an) und die eine oder andere Nachricht verschicke ich auch (Wha*sApp habe ich gegen Threema getauscht und so muss ich wieder mehr sms verschciken ;))

Ich gestehe: Ich habe mein smartes Phönchen doch recht viel in der Hand. (Ich habe schon beschlossen, dass ich, zumindest während der Mutter-Kind-Kur, in irgendeiner Form Handy-Fasten werde.) Was zum Teil auch daran liegt, dass ich nahezu alle Benachrichtigungen ausgeschaltet habe. Also piepst mein mobiles Telefon nicht bei jeder eingehenden e-Mail, Nachricht, Anfrage etc. Es fängt auch nicht an zu blinken wie eine wild-gewordene Lichterkette. Nur zwei Apps weigern sich hartnäckig mich nicht doch – wenigstens nur schriftlich – zu benachrichtigen. Also muss ich, um zu sehen, ob irgendwas total Wichtiges bei fb oder ig passiert ist, mein Telefon in die Hand nehmen.
Zu allem Überfluss ist mein Handy eigentlich immer auf Vibration geschaltet. Schon nahezu immer. Also auch sämliche Vorgänger. Ich mache das so, seitdem ich angefangen habe im Büro zu arbeiten. Denn ich finde, dass im Büro blödes Gepiepse oder – noch schlimmer – irgendwelche absurden Klingeltöne nichts verloren haben. Nichts gegen mal ein privates Gespräch im Büro oder eine dringede Absprache mit dem Partner, Babysitter oder so. Aber die Kollegen müssen nicht jede eingehende SMS oder jeden Anruf mitbekommen.
Natürlich führt diese Geräuschlosigkeit meines smarten Telefons (das sich ja auch meist in meiner Handtasche befindet) dazu, dass ich nicht immer alles sofort mitbekomme, wenn man mich erreichen möchte. (Was natürlich auch manchmal sehr wohltuend ist. Außerdem bin ich im Büro ja auch zum Arbeiten.) DAS wiederum hat schon zu der ein oder anderen Diskussion mit dem monsieur geführt. Der mich tatsächlich nur in Ausnahmefällen anruft – allerdings meistens über meine Mobilnummer – und mich dann oft nicht sofort erwischt. (Ich habe bis heute nicht verstanden, warum er nicht einfach die Büronummer nimmt.)
Langer Rede, kurzer Sinn: Mein mobiltes Telefon macht sich weder mit Licht- oder Ton- noch mit Rauchzeichen bemerkbar.

GAAAANZ anders das Telefon des monsieurs: Er hat einen – zum Glück moderaten – Klingelton und einen nicht allzu aufdringlichen Kurznachrichten-Signalton. Doch seine diversen Apps geben (wann immer ihnen danach ist) Laut und Licht. Gefühlt durchgehend piepst, summt, brummt und blinkt sein smartes Telefon.
Tagsüber ist es mir ja egal. Aber es macht mich wahnsinnig, wenn es nachts auf der anderen Seite des Betts rhythmisch blau aufleuchtet. Er behauptet, dass es ihn nicht störe – also das Geblinke. Er würde ja schlafen.

Und da frage ich mich: Wenn er also schläft und eh nichts davon mitbekommt. WARUM? Warum kann er dieses dieses Gepiese und Geblinke nachts nicht einfach ausschalten?

Schleifchen drauf

Ich habe ja ein wenig Angst, es zu verschreien, aber hierzu:

Schlecht_verpacktkann ich nur sagen:

Meine haben die ganze Woche über schon tollstes Geschenkpapier und Schleifchen.

Montag hatte ich ein gutes Bewerbungsgespräch. In München. Bei schönstem Wetter. Am Dienstag klärte ich morgens noch die Mutter-Kind-Kur. Dann fuhr ich zu einer Freundin, die ich schon seit der Schulzeit kenne, aber nun seit drei Jahren nicht mehr gesehen hatte, nach Zürich. Eine andere Freundin war auch da. Eine weitere kam später. Wir grillten, quatschten, tranken, hatten Spaß miteinander, freuten uns an der Freundschaft. Der Mittwoch war entspannt bei bestem Wetter in Zürich. Am Donnerstag erhielt ich am Morgen eine e-Mail mit einem Jobangebot. Leider in Hamburg, aber gut fürs Ego. Meine Freundin und ich hatten noch ein tolles Mittagessen direkt am Zürichsee. Ich sah eine Ex-Kollegin, die ich ebenfalls seit drei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Ich fuhr bei bestem Wetter zurück und bekam einen Anruf vom Bewerbungsgespräch am Montag mit einer Einladung zur nächsten Runde. Zuhause fischte ich die geprüften Belege meiner Steuererklärung aus dem Briefkasten. Das bedeutet, dass die Rückzahlung bald kommen wird. Heute erhielt ich einen Anruf von der Versicherung. Ich soll mir einen neue Gabel kaufen und die Rechnung einschicken. Ich freue mich zudem, dass der Balkon gemacht ist. Mit dem neuen Holz sieht er richtig gut aus. Morgen werde ich ihn weiter bepflanzen.

Die Sache mit dem Rad

Sonntag mittag wollte ich zum Sport. Mit dem Rad. Ich mache mich also fertig, packe meinen Rucksack, schnappe mir Schlüssel und gehe zur Tür raus. Und dann das:

2014-03-16 11.55.17Letztens hat schon wer nachts versucht, den Sattel zu entfernen. Muss aber gestört worden sein oder hat festgestellt, dass der jetzt nicht sooo viel wert ist. Nun fehlt die Federgabel. Ich könnte kotzen!

Tja, die Schlösser sind zu fett, um sie einfach mal so zu knacken. Für den Ausbau der Gabel braucht es nur ein bisschen Werkzeug und … Zeit. Die gab es wohl in der Nacht von Samstag auf Sonntag reichlich und ungestört.

Also war ich Sonntag nicht beim Sport, sondern bei der Polizei. Und am Rechner, um den Schadensfall meiner Versicherung zu melden.

Nun bin ich also ohne Rad. Wir sind ohne Rad. Denn das Fahrrad vom monsieur wurde vier Tage nach dem Einzug am hellerlichten Tage einfach geklaut. Nur der mini-monsieur hat noch ein Fahrrad.

Ich hab’s getan

Irgendwie hatte ich es immer im Hinterkopf, aber in den Momenten, in denen ich mich hätte drum kümmern können, hatte ich es dann doch nicht präsent. Und so zogen die Tage Wochen Monate ins Land, ohne dass ich mich gekümmert hätte.

Letztens ploppte es dann in meiner instagram-Timeline wieder auf und da dachte ich: Wenn nicht jetzt, wann dann. Also bin ich flux (am Mittwoch) auf die website der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei gegangen und habe mich als Spender angemeldet.

Heute kam dann auch schon direkt das Test-Set. Und ja, es ist so einfach, wie allerorten propagiert wird:

Mund auf gegen Blutkrebs. Stäbchen rein, Spender sein.

Liebster … Fragebogen

Die shootingqueens haben mich für einen award nominiert:

liebster-blog-award-2-post1Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen, einfach mal zu sagen: “Mir gefällt, was du da machst!” und Blogs mit weniger als 200 Lesern bekannter zu machen. Die weiteren Regeln sind:

• es werden 11 Fragen gestellt, die man beantworten soll
• man verlinkt den Blogger, von dem man nominiert wurde
• man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
• und stellt diesen dann wiederum 11 eigene Fragen.

Un hier die Fragen (und meine Antworten):

  1. Seit wann fotografierst du?
    Gefühlt schon ewig. Ich habe mit 14/15 meine erste Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen. Mit diversen Objektiven. Die Ausrüstung hat mir lange, lange gute Dienste geleistet. Dann war sie irgendwann kaputt und ich fing mit dem Studium an und alles geriet in Vergessenheit.
    Irgendwann hatte ich dann so eine Kompakt-Digitalkamera. Die war zwar handlich und viel dabei. Aber glücklich war ich mit den Fotos nicht. Und so habe ich mir dann eine digitale Spiegelreflex gewünscht. Die begleitet mich nun auch schon seit über sieben Jahren.
  2. Wie oft bist du mit deiner Kamera unterwegs?
    Nicht so oft, wie ich gerne wollte, weil es halt doch schon etwas schwer ist mit Kamera und Wechselobjektiv. Wenn, dann gehe ich gezielt mit Sack und Pack los, wie zum Beispiel für das Stadtprojekt.
    Aber auch im Urlaub schleppe ich sie immer mit,
  3. Bist du ein Canonrianer, ein Nikorianer oder ein Aussätziger?
    CANON
  4. Stativ – Freund oder Feind?
    Ein Freund des Fotos, ein Feind des Ausrüstungsgewichts und -ausmaßes.
  5. Welchen Ort würdest du gerne mal fotografieren?
    Ich würde gerne IN den Hochhäusern fotografieren. Doch da hat man nur seltenst Zugang.
  6. Welches Thema hättest du gerne noch bei unserem Stadtprojekt?
    Deine Stadt kulinarisch.
  7. Wo zeigst du überall deine Fotos?
    Fotos „ohne Menschen“ auf meinem blog und auch facebook. Die Fotos vom mini-monsieur dürfen Ausgewählte über ein gesichertes Fotoalbum gucken. Ansonsten bin ich auch auf instagram. Wobei es da eigentlich nur „Smarties“ zu sehen gibt (abgesehen von 32 Ausnahmen), weil mir der Aufwand mit dem Verkleinern und Hochladen zu aufwändig ist.
  8. Kann man deine Fotos auch kaufen und wenn ja wo?
    Neee, soo gut sind die nicht.
  9. Bearbeitest du deine Fotos und wenn ja mir welchem Programm?
    Ich habe Ph*tosh*p. Aber viel mache ich nicht mit den Bildern.
  10. Hast Du ein Lieblinsgmotiv?
    Die Skyline von Frankfurt und Natur – also Blumen, Insekten und kleine Viecher von nah (falls ich jemals zu viel Geld haben sollte, kaufe ich mir ein Makro).
  11. Für was schlägt Dein Herz neben der Fotografie?
    Fürs Fahrradfahren (und das lässt sich zum Glück auch kombinieren), für gute Bücher, für Yoga, fürs Kochen und zur Zeit auch für die Hebammen.

So und seid mir nicht böse, aber ich schmeiße keine Stöckchen. Aber vielleicht haben Kirsten, Nike, die/ der Küchenteufel, Lena, Bine, Julia und Karen ja ein kleines Blatt gefunden, dass von dem Stock zu ihnen geweht wurde. Da das aber keine elf sind, darf sich gerne jeder von meinen Lesern diesen Wanderpokal in sein „Wohnzimmer“ stellen, wenn er dabei die folgenden Fragen beantwortet:

  1. Seit wann bloggst Du?
  2. Warum heißt Dein blog so, wie er heißt?
  3. Hast Du ein Lieblingsthema?
  4. Wolltest Du schon mal mit den bloggen aufhören?
  5. Würdest Du gerne mehr bloggen?
  6. Weiß Dein Leben 1.0, dass Du bloggst?
  7. Was würdest Du gerne besser können oder überhaupt mal lernen?
  8. Hast Du ein Smartphone?
  9. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würdest Du gerne mal vier Wochen Urlaub verbringen?
  10. Stadt oder Land? (Wunsch und Wirklichkeit)
  11. Shoppst du lieber on- oder offline?

Schmerzhaft

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieser Satz

nach Rücksprache mit unserem Techniker müsssen wir Ihnen leider mitteilen, dass die Datenwiederherstellung nicht erfolgreich war.

so dermaßen aus der Bahn schmeißen würde, dass er sogar körperliche Schmerzen verursacht. Aber er bedeutet auch den Verlust von 4.139 Bildern.