Keine Hebammen mehr, was dann?

Der Hebammenblog weitet den Protest – wobei mir das Word Protest eigentlich zu schwach ist – ganz richtig auf die Eltern aus. So sehe ich das auch.

Aber es muss darüber hinaus gehen!

Auch Ärzte, v.a. Gynäkologen und Pädiater, sollten auf die Barrikaden gehen. Denn mal ganz ab von der noch total unklaren rechtlichen Situation bei der Geburt (Hebamme muss, Arzt kann), werden es die Ärzte sein, die zukünftig auffangen müssten, was die freien Hebammen leisten – Vorsorge und vor allem Nachsorge!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ärzte wirklich darauf erpicht sind, das zu leisten bzw. dass sie das in dem Umfang leisten können, wie es die Hebammen tuen. Dafür ist gar nicht die Zeit zwischen all den „normalen“ Patienten.

Und ehrlich gesagt frage ich mich, welche frisch Entbundene gesteigertes Interesse daran hat, sich für die Nachsorge oder Stillberatung Stunden mit dem Frischling in irgendein überfülltes Wartezimmer zu setzen.

Die Alternative werden Nachsorgezentren in Krankenhäusern sein, wo man sich zu bestimmten Zeiten hinbegeben darf. Kann ein Milchstau wirklich einen Tag warten? Will ich mit dem Säugling wirklich zwischen all den anderen Müttern, Kindern, (Krankenhaus-)Keimen warten? Welche Frau ist denn wirklich schon so schnell wieder fit, dass sie im Wochenbett (das heißt nicht grundlos so) problemlos zu irgendwelchen Nachsorgeterminen wackeln kann und will?

Dieser mögliche wahrscheinliche Wegfall der Hebammen-Berufshaftpflicht bedeutet so viel – gesellschaftlich, rechtlich, persönlich. Es muss was getan werden!

Die spinnen doch!

Nein, nicht die Römer, sondern die Datenrettungsfirma, die meine Festplatte als erste bekommen hat. Von wegen Sonderpreis!

Klar ist es erfreulich, dass die mir schreiben, dass meine Daten gerettet werden können. Aber dafür zahle ich nicht jeden Preis.

Das günstigste Angebot belief sich auf knapp 2.000 Euro. Und dann hätte die drei bis acht Wochen für die Datenrettung gebraucht. Was machen die in der Zeit? Die bits und bytes einzeln von der Festplatte kratzen?

Auf meine Rückforderung der Festplatte ohne Datenrettung bekam ich ein neues Angebot: 1.100 Euro, aber immer noch in gefühlten fünf Jahren.

Nein, nein, nein!

Ich will einfach nur meine Festplatte zurück und zu wem anderes schicken. Da habe ich nämlich Angebote von definitv unter 1.000 Euro (und deutlich schneller). Das ist zwar noch eine ganze Stange Geld, aber das sind mir meine Trillionen Fotos wert – sonst habe ich sie ja nirgends. Von 2013 habe ich noch kein Backup gemacht, weil ich ja immer noch am Editieren dran war nicht alle Fotos bearbeitet hatte.