2013-F&A

Zugenommen oder abgenommen?
Gefühlt zu. Ich glaube aber weder noch.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Seit Langem mal wieder ein Bob.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtig wie immer.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr: neuer Fernseher, neue Schränke, Umzug.

Der hirnrissigste Plan?
Zu glauben, dass drei Wochen Urlaub bei den Schwiegertigern erholsam sind.

Die gefährlichste Unternehmung?
Wenn überhaupt war das gefährlichste, nachts durch HH oder Ffm mit den Öffis zu fahren.

Der beste Sex?
Ende gut, alles gut.

Die teuerste Anschaffung?
Der neue Fernseher bzw. das neue Auto (aber das hat der monsieur bezahlt).

Das leckerste Essen?
Das beste Essen schmeckt nicht, wenn die Situation nicht passt.

Das beeindruckenste Buch?
Die hellen Tage von Szusza Bank.

Der ergreifendste Film?
Die Fremde im TV. Einer der wenigen Filme, bei denen ich heule wie ein Schlosshund.

Die beste CD?
Santiano: Bis ans Ende der Welt. Mrs Greenbird

Das schönste Konzert?
Das einzige: Qeaux Qeaux Joans

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… dem mini-monsieur.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
mir, als ich im Sommer sechs Wochen alleine war.

Vorherrschendes Gefühl 2013?
Ich möchte einfach mal ankommen.

2013 zum ersten Mal getan?
Mit dem Zug gependelt.

2013 nach langer Zeit wieder getan?
In Berlin gewesen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– die Ungewissheit im März und April
– Rückenschmerzen
– den mini-monsieur von seinen Hamburger Freunden trennen zu müssen

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ich da bin.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich glaube, es war die Geburtstagsfeier des mini-monsieurs.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit und Unterstützung (und die Familien-Eckbank)

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Die frohe Botschaft der besten Freundin.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das müssen andere beurteilen.

2013 war mit 1 Wort…?
ereignisreich

Ofen-frei

Nein, wir sind nicht wieder ohne Ofen. Der neue Herd funktioniert ganz wunderbar und auch den Ofen konnte ich schon heute einmal kurz testen.

Aber totz des neuen Herds wird es bei dem ursprünglich Ofen-frei geplanten Weihnachtsmenü bleiben. Außer, dass ich nun doch noch zwei bis drei Brioche (der Teig gibt so viel her) für die Weihnachtstage backen kann.

Höllisch Abend und den 1. Feiertag werden wir mit meinen Eltern verbringen, also sie werden zu uns kommen. Das macht für uns alles ganz entspannt. Zumal dem mini-monsieur die Aufregung sehr zu schaffen macht. Und er so zu Hause alles so „organisieren“ kann und konnte, um sicher zu gehen, dass der Weihnachtsmann auch wirklich kommt. Ich denke, bei Oma und Opa wäre er unsicher, ob das alles so funktioniert…

Sobald meine Eltern am frühen Nachmittag da sind, werden wir Apfel-Zimt-Waffeln essen, falls ich nicht doch noch spontan auf Bratäpfel umgschwenke. Danach werden uns mit Glühwein und Kinderpunsch bewaffnet aufmachen, um dem Frankfurter Stadtgeläut zu beizuwohnen. Vor zwei Jahren waren wir das erste Mal da und da war auch zu all dem heiligen Gefühl eine Riesen-Sternschnuppe zu sehen.

Wenn wir wiederkommen, werden die Geschenke unterm Baum liegen. Der Plan ist nämlich, den Moment des Hausverlassens vorher zu nutzen, um schnell die Geschenke an Ort und Stelle zu bringen. Und so werden wir nach dem Stadtgeläut erstmal Bescherung machen, bevor wir uns dann zu späterer Stunden dem traditionellen Weihnachtsessen meiner Familie widmen:

„Zum Glück“ haben wir nur für Heilig Abend ein Standardessen (Mein kleiner Bruder beichtete mir, dass er diese Tradition nicht fortführt, sondern eigene Wege geht. Ich sollte mit unseren Eltern mal über Enterbung sprechen.) und so wird es bei uns Kartoffelsalat (mit Möhren, Apfel, Zwiebel, sauren Gurken und Ei) mit schlesischen Weißwürsten (gebraten) geben. Der Salat wird morgen vorbereitet und die Würste bringen meine Eltern mit*. So braucht das Essen extrem wenig Beachtung – abgesehen vom Braten der Würste – und wir haben Zeit.

Der erste Feiertag wird etwas kuliarischer. Geplant ist folgendes Menü

  1. Quarkmousse mit Radieschensalat (aus Vegetarisch! Das Goldene von GU)
  2. Sellerie-Maronen-Suppe (aus der LECKER 12/1013)
  3. Coq au vin mit Apfel-Rotkohl und selbstgemachten Semmelnknödeln
    bzw. für den mini-monsieur Brathähnchen (im Ofen) mit Spinat und Semmelknödeln
  4. Käse
  5. Mousse au chocolat

Und ich freu mich schon auf beide Tage.

In diesem Sinne: Habt alle wundervolle Weihnachten mit leckerem Essen, tollen Geschenken, Besinnung und Aufregung, Familie und Freunden, Neuem und Traditionen.

* Ich glaube zwar, dass es hier in Frankfurt irgendwo eine Metzgerei gibt, die die zu Weihnachten herstellt, aber meine Eltern haben ihre Stammquelle. Und nachdem es hieß: „Also, ohne die Weißwürste feiert Dein Vater aber nicht Weihnachten.“, sollen sie sie ruhig besorgen. Aber eigentlich könnten wir auch nur Rindswurst (die wird es nämlich zusätzlich geben) essen, wenn es nach meinem Vater geht. Denn in einem späteren Telefonat hieß es: „Also, Dein Vater meinte, dass mit den Weißwürsten sei ja schon so wie Eulen nach Athen tragen. Es gibt ja auch in Frankfurt gute Wurst.“ „Rindswurst???“

Es wird heiß

zumindest in unserem NEUEN Ofen. Nachdem er sich schon 48 Stunde aklimatisieren konnte – 24 Stunden vor der Wohnungstür und 24 Stunden 2 Meter vor seinem eigentlichen Bestimmungsort -, wurde er heute abend eingebaut.
Jippiieee.
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Der Vermieter hat sich nicht lumpen lassen.

Gerade mal eben nur ganz kurz

Heute mittag mal ganz kurz die Mittagspause verlängert, weil ich noch kurz Schnuckelkram und letzte Kleinigkeiten für die Pakete gekauft habe und danach noch viel kürzer mit der Bahn, die aber ewig keine Haltestelle entlang meines Fußweges hatte, zum Spielzeugladen gefahren bin, um mal gerade eben schnell noch das letzte Geschenk zu kaufen, das in das Paket gen Frankreich muss, das unbedingt noch heute auf der Post sein muss, wofür ich dann ganz kurz nach dem Spielzeug-Laden nach Hause geschuscht bin, dort die letzen Sachen ein- und verpackt habe, alle Pakete zugeklebt (noch mal fahr ich nicht zur Post), irgendwie transportfähig eingetütet habe, um dann mit dem Fahrrad gerade mal eben bei der Post vorbeizufahren, um dort die drei großen Pakete, ein kleines Päckchen und diverse Briefe in der Packstation, dem Briefkasten zu verstauen, wobei sich zeigte, dass das eine Paket zu groß ist und ich mich doch noch kurz in die Schlange stellen musste.

Ein Glück sind die Wege in Frankfurt so kurz, dass aus einer offiziellen Stunde Mittagspause gerade mal nur zwei wurden.

Großkampftag

Naja, gekämpft habe ich gestern nicht wirklich. Aber irgendwie skuril war es schon. Ich hatte einen haben Tag Urlab genommen, den ich über den Tag verteilt habe: Morgens ein Stündchen und abends noch mal drei.

Denn morgens um 8h00 habtte ich ein Bewerbungsgespräch. Da, wo ich damals nicht hin wollte. Interessant war, dass meine beiden Ansprechpartnerinnen nicht wussten, dass ich vor zwei Jahren bereits zweimal da war. Sind alle guten Dinge drei?
Nach 45 Minuten waren wir fertig. Und zwei Stunden, nachdem ich raus war, hatte ich eine e-Mal, dass man mit mir den nächsten Schritt im Bewerbungsverfahren gehen wollen.

Dann habe ich im Büro meine Präsentation ein gutes Stück vorangetrieben und verließ – unnötigerweise viel zu früh – um 15h40 das Büro, um zum zweiten Bewerbungsgespräch des Tages zu fahren. Da, wo ich Anfang November schon mal war. Andere, spannendere Position, weswegen ich um die erste Absage nicht böse bin.
Ein wirklich gutes Gespräch (und deutlich besseres als beim 1. Termin). Sehr sympatisches Gegenüber, sehr sehr spannende Aufgabe.

Beflügelt fuhr ich aus der Nachbarstadt nach Hause, um dann mit der Weihnachtspost und dem monsieur wegen ebendieser zu kämpfen. Um 1h00 waren alle Geschenke verpackt, in Päckchen oder Verstecke verteilt. Auch alle Karten – zumindest die, die verschickt werden müssen und SOGAR die für die französische Verwandtschaft – waren geschrieben. Fehlt nur noch ein Geschenk, dann kann das letzte Paket auch geschlossen werden und alles kann darf muss zur Post.

Aus dem Ofen

… wird ein ganz neuer Herd.

Nach der Aussage der Hausverwaltung wohl bald:

Er [der Vermieter] sagte uns heute telefonisch zu, dass er sofort einen neuen Herd bestellen und diesen, sobald er geliefert ist, einbauen wird.

Es besteht noch Hoffnung auf Weihnachtsbraten.

Der Ofen bleibt aus

… zumindest dieser.

Heute war der Kundendienst da. Es wäre zwar nur ein Ersatzteil, das getauscht werden muss, aber dieses gibt es aufgrund des Alters nicht mehr. Möööp 😦

Jetzt hoffe ich, dass sich der Vermieter schnell kümmert. Der Hausverwalter sprach leicht kryptisch. Wie gut, dass ich noch kein Weihnachtsmenü geplant habe.

Ich möchte an dieser Stelle ein Lob an den AEG-Aussendienst aussprechen: Auch wenn ich im ersten Moment geschockt war, als es hieß: „Wir können Ihnen einen offenen Termin zwischen 7h30 und 17h anbieten.“, beruhigte mich dann die Aussage: „Nein, Sie müssen nicht die ganze Zeit zu Hause sein. Der Techniker ruft Sie mindestens eine halbe Stunde vorher an.“ Und so war es auch. Und es war noch nicht mal ein Problem, dass ich zum ersten Termin nicht konnte (weil Arzt, weil Sodbrennen und Magen und überhaupt). Er rief stattdessen später nochmal an und war dann auch binnen 20 Minuten da. *Daumenhoch*

Erfreulich

So kurz vor Weihnachten hatte ich auf einmal ein fettes Plus auf dem Konto: Man kann es sich fast nicht mehr vorstellen, das es das noch gibt, aber es war eine Nebenkosten-RÜCK(!!!)Zahlung.

Die Abrechung dazu habe ich allerdings (noch) nicht vorliegen. Die Nachfrage bei der selten doofen Trulla der Ex-Hausverwaltung ergibt, dass die Abrechnung im Briefkasten der Hamburger Wohnung liegt. Anscheinend nicht verschickt, da wir ja einen Nachsendeauftrag haben. Aber zugestellt zu einem Zeitpunkt, an dem wir schon DEFINITV nicht mehr in Hamburg wohnten. Das ist nicht das erste graue Haar, das ich wegen dieser Hellhirse habe.

Und ich wette, wenn ich hätte nachzahlen müssen, hätten sie es an die neue Adresse per Post geschickt.