Fürs Gefühl

Ich habe noch nie ein Lied als mp3 gekauft. Dies Digitale ist nix für mich. Was nicht bedeutet, dass ich keine mp3 habe. Meine (externe) Festplatte ist gut gefüllt. Und auch auf meinem Handy ist ein Teil des Speichers für Musik geblockt. Aber diese mp3 stammen von echten CDs. CDs, die bei mir im Regal stehen.

Auf diesen kleinen silbernen Scheiben mit Hülle und Booklet bin ich hängen geblieben, als ich in den 1990ern musikalisch sozialisiert wurde.
Denn mal abgesehen von der Klangqualität (bei entsprechendem Equipment) finde ich den Zusatznutzen von CDs einfach toll: Ich kann was anfassen, ich kann was angucken und auch meistens was lesen.

Wenn ich Musik hören will, gehe ich bewusst ans CD-Regal und ziehe heraus, was mir just in dem Moment gefällt. Zu fast jeder CD fällt mir ein, wann und warum ich sie gekauft habe. Bei neuen Künstler (also neu für mich) ist es meistens nur ein Song, den ich irgendwo aufgeschnappt habe, der mich inspiriert, die CD mit eben diesem Lied zu kaufen. Ich kaufe auch nur ganz selten Single-CDs. Denn so eine ganze CD gibt einem die wunderbare Möglichkeit, mehr kennenzulernen. Stücke abseits des Mainstreams.
Das alles bietet mir der Download nicht. Lädt man sich wirklich ganze Alben runter? Oder eher nur einzelne Stücke? Und sehen kann man auch nix (ja, ich weiß, dass die gängigen Player für den Rechner das Cover zeigen können). Vom Lesen ganz zu schweigen. Und wie höre ich die Musik? Auf dem Rechner? Brrrr, die Lautsprecher gehen ja gar nicht. Jedes Mal eine CD brennen?

Außderdem mag ich meine Anlage. Ich habe immer noch meinen ersten CD-Spieler (klassisch zur Konfirmation geschenkt bekommen), der treu(stens) seinen Dienst leistet.
Dazu eine simple, aber sehr gute Endstufe, in die die Musik aus dem CD-Spieler rein und an die Boxen raus geht – kein Schnickschnack, kein Knopf zum drehen, nix… reine Musik.
Und zwei Boxen, die einfach nur guten Klang ausgeben.

So macht mir Musik hören Spaß. So habe ich was davon. So ist es was fürs Gefühl.

Ein Gedanke zu „Fürs Gefühl

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